je nach budget, je nach zeit und kraftaufwand kann man mit hilfe des internets jede menge tun. ob nun das ohr an der masse als mitleser und zuhörer, ob als aktiver twitterer und foursquare nutzer oder aber schon im netz um sich am ende wieder offline mit neuen geschäftspartnern, lieferanten und potentiellen kunden zu treffen - alles ist erlaubt.
gut ist es sich konkrete ziele abzustecken und die route entsprechend zu planen.
10 tipps für einen geplanten reiseweg wollen wir ihnen gern hier vorstellen und an die hand geben:
1. wie im offline geschäft müssen sie sich auch online klar werden, welche zielgruppe sie erreichen wollen. je nach altersgruppe, lebenslage und ausrichtung können sie im internet aus dem vollem schöpfen. die frage ist nur: wer ist ihre zielgruppe?
( bsp.: presse, blogger, multiplikatoren, bewerber, leser, potentielle kunden, lieferanten etc.)
2. der einstieg ist leichter als gedacht!
wenn punkt 1 klar ist oder zumindest grob strukturiert, finden sich auch schnell die richtigen tools. in jedem fall gilt es etwas zeit einzuplanen für accountpflege, das lesen von agbs und das einbinden von tools in ihren täglichen arbeitsablauf. vieles ist kostenfrei und man kann nach herzenslust probieren. schauen sie auch mal bei den mitbewerbern!
(bsp.: xing, facebook, twitter, foursquare, wordpress, blogger, yammer)
3. suchen sie sich hilfe, kollegen und/oder netzwerk!
empfehlungen spricht der vertrieb aus, das marketing macht eine tolle frühlingsaktion, die pressemitteilung steht schon online und die facebookseite wird von der technik betreut - als entscheider wissen sie, wie man arbeit auf mehrere schultern verteilt und die mitarbeiter mitnimmt bzw. abholt.
4. themen finden
was ist interessant? wo lesen sie mit? wer liest und hört bei ihnen mit? was wollen die fans, friends und follower? was bekommen sie zurück und was geben sie als unternehmen an infos und feedback rein?
5. diese themen gilt es jetzt über feste zeiträume zu definieren und die verteilung bzw. veröffentlichung festzulegen. viele kanäle muss nicht gleich viel inhalt bedeuten - weniger und gezielt bringt oft mehr.
6. internet ist keine einwegkommunikation sondern ein dialog. das bitte und danke im social media ist so sicher wie das amen in der kirche. fragen sie! forschen sie! reden sie und sie werden antwort bekommen!.
7. budget
internet muss nicht viel kosten! die meisten sachen sind kostenfrei zu nutzen. je nach stand der technik kann es sein, dass die integration und das einbinden von neuen tools, schnittstellen und informationen kosten verursacht. damit können sie rechnen - diese müssen sie aber nicht unbedingt ausgeben.
8. was macht denn ihr anker im netz (homepage, blog)?
haben sie einen rss? welches content management nutzen sie? was bringt es mit? was kann es und was können die neuen tools? sie finden es raus.
9. der versuch zu bündeln kann im internet wenigstens teilweise gelingen!
sehen und gesehen werden ist nicht alles im social media. schaffen sie sich netzwerk! finden sie partner! seien sie echt und bleiben sie so echt wie möglich. viele netzwerke bieten auch offline businesstreffen an! prüfen sie genau, ob sich teilnahmen lohnen - wer kommt und warum! die namen und inhalte der veranstaltungskonzepte sind im netz genauso zahlreich wie die tools, menschen und websites - bleiben sie dran und fragen sie nach!
10. alles was sie tun, sollten sie auch im auge behalten!
profiling, pflege von accounts und das messen des erfolges von social media ist wichtig. am ende investieren sie auf jeden fall ihre arbeitskraft und arbeitszeit. vermehren sich ihre besucher? werden aktionen wahrgenommen? wurden sie empfohlen? hat man ihnen feedback gegeben? legen sie die messkriterien für ihre aktivitäten fest.
in jedem fall lohnt es sich über die ein oder andere netzattacke nachzudenken. auch, wenn sie klassisch offline kunden haben, kann sich der ein oder andere angelhaken mit wurm im großem teich des social networks positiv auswirken.
veröffentlicht: root -- Mittwoch, 17. März 2010; 00:46:01 Uhr