ja das ist kein einzelfall. zur förderung von von sport und bewegung gibt es jede menge bundesprojekte, schwimmhallen und -bäder bieten schon für die kleinsten babyschwimmen und seepferdchenkurse an.
später kommt in sachsen in der regel ab der 2. klasse der reguläre schwimmunterricht. und doch haben studien ergeben, dass nur jedes 3. kind unter 18 jahren schwimmen kann.
während immer noch 75% der erwachsenen generell schwimmen können nach der von den erwachsenen immerhin noch 75 prozent schwimmen können, sind kinder, die nicht schwimmen lernen dauerhaft benachteiligt. je unsicherer kinder im wasser sind, desto größer ist die unfallgefahr.
im sommer, wenn die sonne lacht und es viele, viele an die seen und das meer zieht, gibt es auch jedes jahr zahlreiche schwere unfälle. 475 menschen kamen im letzten jahr bei badeunfällen insgesamt ums leben. dr. sabine voermans, leiterin des gesundheitsmanagements der techniker krankenkasse (tk): "wer in jungen jahren spaß an einer sportart findet, bleibt oft sein leben lang dabei. und: schwimmen ist wie fahrradfahren - wer es einmal richtig gelernt hat, kann sich zeit seines lebens über wasser halten", so voermans.
in diesem sinn bleibt nur zu sagen, bleiben sie dran, was das schwimmen angeht und scheuen sie sich nicht auch als erwachsener noch einen schwimmkurs zu besuchen.
veröffentlicht: root -- Samstag, 26. September 2009; 10:58:57 Uhr