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kinderschutzgesetz für sachsen immer wahrscheinlicher Diesen Text vorlesen lassen

kind im bettnach einem spitzentreffen mit landräten und oberbürgermeistern sagte ministerpräsident georg milbradt gestern, dass sachsen derzeit die einführung gesetzlicher regelungen zum kinderschutz prüfe.
 
„wir müssen alle steine aus dem weg räumen, die einen wirkungsvollen kinderschutz behindern. kein kind darf durch bürokratie oder übertriebenen datenschutz in gefahr geraten“, so milbradt.

eine entscheidung soll bereits in ein bis zwei monaten gefallen sein. denkbar sei es, eine pflicht zur vorsorgeuntersuchungen einzuführen und den datenaustausch zwischen den behörden zu erleichtern. auf der kommunalkonferenz wurde zudem der ausbau von frühwarnsystemen beschlossen. für heimunterbringungen soll mehr geld und personal zur verfügung gestellt werden. jedoch bleibt noch unklar, wieviel geld fliessen wird.

leipzigs oberbürgermeister burkhard jung wies darauf hin, dass nicht der staat allein für den schutz der kinder sorgen kann. die menschen müssen sensibiliert werden genauer hinzusehen und bei anzeichen von vernachlässigung einzugreifen.

(foto: pixelio.de / schemmi)


veröffentlicht: Antje K. -- Montag, 19. Mai 2008; 15:06:11 Uhr


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