.
die lvb ist grundsätzlich bereit, ein sozialticket einzuführen, allerdings müsste sich die stadt jährlich mit einem zuschuss von 1,398 millionen euro an den kosten beteiligen. dies ist notwendig, da die mehreinnahmen aus dem sozialticket die einnahmeverluste im bereich der bartickets und die mehraufwendungen durch das höhere fahrgastaufkommen nicht decken.
"mobilität ist eine wesentliche voraussetzung für soziale teilhabe. insofern würde ein sozialticket einkommensschwachen bürgerinnen und bürgern helfen, sich innerhalb der stadt fortzubewegen. dabei geht es nicht um uneingeschränkte mobilität, sondern um die bestimmung eines mindestmaßes," erläutert bürgermeister prof. thomas fabian. "auch wenn gute gründe für die einführung eines sozialtickets – dass ich lieber leipzig mobil card nennen würde – sprechen, kann eine solche freiwillige leistung aber nur mit berücksichtigung der aktuellen haushaltslage finanziert werden. deshalb wird seitens der verwaltung die einführung eines sozialtickets nicht vorgeschlagen."
das ergebnis des prüfverfahrens wird anfang april im rahmen einer vorlage in das parlamentarische verfahren gehen.
aufgrund eines prüfauftrags des stadtrates hat sich die verwaltung mit der möglichkeit der einführung eines sozialtickets auseinandergesetzt. laut thomas fabian bestehen gute gründe für die einführung. unter berücksichtigung der aktuellen haushaltslage kann die verwaltung die einführung allerdings nicht vorschlagen.
die verwaltung hat sowohl sozialpolitische aspekte als auch wirtschaftliche auswirkungen auf den haushalt der stadt betrachtet. dabei ging sie von der anzahl der möglichen nutzer und deren nutzungsverhalten einschliesslich der entwicklung des verkehrs und der damit verbundenen kosten und erlöse aus. untersucht wurden verschiedene szenarien und varianten eines sozialtickets.die lvb ist grundsätzlich bereit, ein sozialticket einzuführen, allerdings müsste sich die stadt jährlich mit einem zuschuss von 1,398 millionen euro an den kosten beteiligen. dies ist notwendig, da die mehreinnahmen aus dem sozialticket die einnahmeverluste im bereich der bartickets und die mehraufwendungen durch das höhere fahrgastaufkommen nicht decken.
"mobilität ist eine wesentliche voraussetzung für soziale teilhabe. insofern würde ein sozialticket einkommensschwachen bürgerinnen und bürgern helfen, sich innerhalb der stadt fortzubewegen. dabei geht es nicht um uneingeschränkte mobilität, sondern um die bestimmung eines mindestmaßes," erläutert bürgermeister prof. thomas fabian. "auch wenn gute gründe für die einführung eines sozialtickets – dass ich lieber leipzig mobil card nennen würde – sprechen, kann eine solche freiwillige leistung aber nur mit berücksichtigung der aktuellen haushaltslage finanziert werden. deshalb wird seitens der verwaltung die einführung eines sozialtickets nicht vorgeschlagen."
das ergebnis des prüfverfahrens wird anfang april im rahmen einer vorlage in das parlamentarische verfahren gehen.
veröffentlicht: root -- Freitag, 23. Mai 2008; 10:12:15 Uhr