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krank oder nicht krank? Diesen Text vorlesen lassen

Mitarbeiter

das ist hier die frage. 78 prozent aller deutschen gehen mindestens einmal pro jahr trotz erkrankung zur arbeit. weitere 36 prozent ignorieren dabei den ärztlichen rat.
und 23 prozent nehmen sogar urlaub, um in ruhe gesund zu werden. und trotzdem rechnete die kkh aus, dass die

 

sachsen durchschnittlich einen tag länger krank sind als ihre bundesdeutschen kollegen. 9,5 tage fehlt der arbeitnehmer durchschnittlich am arbeitsplatz. trotz geschärften blick für die gesundheit der mitarbeiter sind die häufigsten krankheitsursachen immer noch rückenschmerzen, bandscheibenvorfälle und asthma. ein weiterer aspekt ist, dass viele arbeitnehmer sich und ihren körper mit allerlei "mittelchen" zu immer neuen höchstleistungen "dopen". während es da im sport die rote karte gibt, winkt am arbeitsplatz am ende oft der posten in der geschäftsführung, die langersehnte beförderung oder einfach nur die dauerhafte beschäftigung.

 

im blick auf gesamtdeutschland ist jedoch der gemessene krankenstand aller gesetzlich versicherten auf einem laut
krankenkassen und dgb auf neuem rekordtief. der krankenstand sank im ersten halbjahr 2009 auf 3,24 prozent. das bedeutet, dass zwischen januar und juni bei den regelmäßigen zählungen am monatsersten nur jeder 31. beschäftigte am arbeitsplatz wegen gesundheitlicher probleme fehlte. neben den änderungen im gesundheitssystem sind die angst um den job laut dgb wohl die 2. häufigste ursache für dieses phenomen.

 

alles quatsch meint sozialexperte jochen pimpertz vom arbeitgebernahen institut der deutschen wirtschaft in köln.  der ermittelte krankenstand gibt nicht wieder, wie lange die mitarbeiter fehlen, sondern lediglich, wieviele gesetzlich versicherte mitglieder der gesetzlichen krankenversicherung am ersten tag des monats wegen einer erkrankung arbeitsunfähig gemeldet waren. daraus ergibt sich der anteil der krankgeschriebenen beschäftigten.im klartext bedeutet das für sie als arbeitgeber, dass sie anhand des krankenstands im unternehmen eine menge über die belegschaft erfahren können. eine gezielte auswertung und betrachtung bringt womöglich licht ins dunkel und macht schwachstellen sichtbar.

viele körperliche erkrankungen lassen auch rückschlüsse auf seelische belastungen zu. stress, falsche ernährung,
mobbing oder burnout sind hier schlagwörter, die im zusammenhang mit arbeit und beruf immer öfter zu hören sind. beruf ist in der heutigen zeit außerdem in vielen fällen nicht gleich berufung. viel wechselnde stellen und tätigkeiten, zwischenzeitliche arbeitslosigkeit sowie umschulungs- und integrationsmaßnahmen finden sich in vielen lebensläufen. vom berufseinstieg bis hin zur rente hat jeder mensch jeden alters individuelle probleme rund um beruf, vereinbarkeit und familie.

 

und genau hier zahlt es sich für sie als arbeitgeber aus, sich um ihre belegschaft zu kümmern. familienfreund
greift ihnen genau hier gern unter die arme und bietet  als zentraler ansprechpartner für ihre mannschaft einen bunten blumenstrauß an maßnahmen an. vom wissen, wo sie stehen, über lösungen, informationen und praktischer hilfe zur besseren vereinbarkeit von beruf und familie bis hin zum passenden angebot für jede problemlage stehen wir ihnen als persönlicher dienstleister und work-life-balance-experte mit über 3 jahren gesammelten know-how zur verfügung. mit unserem familienservice für jedes alter und jede lebenslage kümmern wir uns nicht nur um den mitarbeiter sondern auch um dessen familie.

mit einer individuellen kombination für den einzelnen gewinnen wir auch neue mitarbeiter und schweißen das bestehende team noch fester zusammen.



veröffentlicht: root -- Mittwoch, 15. Juli 2009; 21:25:12 Uhr


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