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in den usa wurde bereits einem hersteller des cool-cap die genehmigung zum vertrieb erteilt. es besteht allerdings die auflage ein patientenregister einzurichten und die behandlungen zu dokumentieren. um unsachgemäße anwendungen garantieren zu können, sind ausserdem zertifizierte fortbildungen für anwender vorgeschrieben.
in europa soll die zulassung noch in diesem jahr erfolgen.
amerikanische ärzte können mit hilfe des sogenannten cool-cap die gefahr von hirnschäden durch sauerstoffmangel bei risikogeburten verringern.
mit hilfe der kühlhaube senkten sie die kopftemperatur des kindes nach der geburt um drei bis vier grad und verringerten damit den sauerstoffbedarf des gehirns. laut einer studie an 234 neugeborenen mit mittelschwerer bis schwerer hypoxisch-ischämischen enzephalopathie (hirnschädigung durch blut- und/oder sauerstoffunterversorgung des gehirns) hatten die kinder, welche den cool-cap drei tage lang trugen eine wesentlich bessere prognose. bereits nach 18 monaten konnten die ärzte feststellen, dass der anteil der kinder, welche starben oder mit schweren hirnschäden überlebten um 39 % gesunken war. bei den kindern mit einer leichten hie betrug der anteil sogar 68 %. in den usa wurde bereits einem hersteller des cool-cap die genehmigung zum vertrieb erteilt. es besteht allerdings die auflage ein patientenregister einzurichten und die behandlungen zu dokumentieren. um unsachgemäße anwendungen garantieren zu können, sind ausserdem zertifizierte fortbildungen für anwender vorgeschrieben.
in europa soll die zulassung noch in diesem jahr erfolgen.
veröffentlicht: Antje K. -- Sonntag, 15. April 2007; 14:24:59 Uhr