.
die neue berlinpolis-studie untersuchte den einfluss der arbeitsmarktpolitik auf die geburtenrate in den ländern dänemark, deutschland, großbritannien und österreich.
beeinflusst eine steigerung der flexibilität bei neueinstellungen und entlassungen am arbeitsmarkt die entwicklung der geburtenrate negativ? ganz im gegenteil. durch eine flexibilisierung des kündigungsschutzes kommt es zu einer neuen dynamik des arbeitsmarktes. dies fördert insbesondere bei hochqualifizierten frauen die entscheidung für ein kind.
mit durchschnittlich 1,34 kindern pro frau hat deutschland eine der geringsten geburtenraten weltweit. die entscheidung pro kind ist abhängig von der wirtschaftlichen situation der eltern. zwischen arbeitslosigkeit, unterbeschäftigung und kinderlosigkeit besteht ein direkter zusammenhang.
kritiker wie vertreter der gewerkschaften, spd und linke/pds sehen in der flexibilisierung des arbeitsmarktes negative auswirkungen auf die geburtenrate. "ohne berufliche perspektive" bleibe "der wunsch nach kindern und familie auf der strecke", so der dgb bundesvorstand. auch cdu sozialpolitiker karl-josef laumann sagte unlängst: "wie soll man sich denn für kinder entscheiden, wenn man kein unbefristetes arbeitsverhältnis hat?"
ein vergleich mit dänemark, großbritannien und österreich zeigt die durchaus positiven folgen einer flexibilisierung im arbeitsrecht auf die geburtenrate. familien benötigen, um sich für ein kind entscheiden zu können, eine ausreichende arbeitsmarktintegration in verbindung mit staatlichen sicherungssystemen. in dänemark wird ein dynamischer arbeitsmarkt mit hohen ausgleichszahlungen im falle von arbeitsunterbrechung praktiziert.
in deutschland wirkt sich eine hohe arbeitsmarktintegration für frauen, bedingt durch die hohen geschlechtsspezifischen unterschiede, familienpolitisch negativ aus. der deutsche arbeitsmarkt wirkt für junge mütter eher abschreckend in bezug auf den kinderwunsch. durch das steuersystem und ehegattensplittingwerden junge mütter, welche wieder in den beruf zurück kehren wollen, bestraft.
die ausführliche studie finden sie hier.
mit durchschnittlich 1,34 kindern pro frau hat deutschland eine der geringsten geburtenraten weltweit. die entscheidung pro kind ist abhängig von der wirtschaftlichen situation der eltern. zwischen arbeitslosigkeit, unterbeschäftigung und kinderlosigkeit besteht ein direkter zusammenhang.
kritiker wie vertreter der gewerkschaften, spd und linke/pds sehen in der flexibilisierung des arbeitsmarktes negative auswirkungen auf die geburtenrate. "ohne berufliche perspektive" bleibe "der wunsch nach kindern und familie auf der strecke", so der dgb bundesvorstand. auch cdu sozialpolitiker karl-josef laumann sagte unlängst: "wie soll man sich denn für kinder entscheiden, wenn man kein unbefristetes arbeitsverhältnis hat?"
ein vergleich mit dänemark, großbritannien und österreich zeigt die durchaus positiven folgen einer flexibilisierung im arbeitsrecht auf die geburtenrate. familien benötigen, um sich für ein kind entscheiden zu können, eine ausreichende arbeitsmarktintegration in verbindung mit staatlichen sicherungssystemen. in dänemark wird ein dynamischer arbeitsmarkt mit hohen ausgleichszahlungen im falle von arbeitsunterbrechung praktiziert.
in deutschland wirkt sich eine hohe arbeitsmarktintegration für frauen, bedingt durch die hohen geschlechtsspezifischen unterschiede, familienpolitisch negativ aus. der deutsche arbeitsmarkt wirkt für junge mütter eher abschreckend in bezug auf den kinderwunsch. durch das steuersystem und ehegattensplittingwerden junge mütter, welche wieder in den beruf zurück kehren wollen, bestraft.
die ausführliche studie finden sie hier.
veröffentlicht: Antje K. -- Mittwoch, 27. Juni 2007; 12:24:15 Uhr