trügt der schein manchmal oder sind es unterschiedliche wahrnehmungen bzw. auslegungen der situation?
875 kinder machen in gegensatz zu ihren eltern widersprüchliche aussagen in bezug auf das vorlesen. in einer studie "vorlesen im kinderalltag 2008" der stiftung lesen, der wochenzeitung "die zeit" und der deutschen bahn gaben 37% der vier bis elf jährigen an, dass ihnen würde nie vorgelesen würde. zuvor gaben im vergangenen jahr 1000 eltern ihre vorlesegewohnheiten zu protokoll. nur 18% der eltern bestätigten wissentlich die aussage ihrer kinder.
generell wünschen sich von den aktuell befragten sechs- bis siebenjährigen 33 prozent vorlesestunden. solange kinder eben nicht selbst lesen können oder das lesen lernen, ist vorlesen die einzige chance sie an bücher, literatur bzw. geschriebenes wort heranzuführen. das hören und erzählen von geschichten rundet sicher diese sinneserfahrung perfekt ab.
während es in leipzigs kitas und schulen meist um die buchmesse herum die vorlesenacht gab und gibt, sind regelmäßige vorleserituale sicher wirkungsvoller als projektbezogenes vorlesen und lesen. auch der vorlesetag am 20.11. dieses jahr setzt sicher nur ein medialen schwerpunkt auf das thema. 7500 prominente lesen in bibliotheken und sonstigen öffentlichen orten. in leipzig gibt es ebenfalls einen verein, welcher sich mit dem vorlesen beschäftigt
aber was hält eltern davon ab ihren kindern vorzulesen? wir freuen uns über meinungen und kommentare zum vorlesen.
veröffentlicht: root -- Mittwoch, 19. November 2008; 14:06:35 Uhr