der missbrauch von geschäfts-mailadressen ist die zweithäufigste methode des angriffs. dies wird nur noch durch das einschleusen von trojanern oder viren übertrumpft. knapp 25 % der unternehmen beklagen die zunahme von spam.
ausserdem befürchten sie, dass dritte die firmenadressen dazu verwenden könnten, illegal zutritt zum unternehmensnetzwerk zu gelangen.
mitarbeiter gehen immer noch sehr leichtsinnig mit der herausgabe ihrer eigenen mailadresse um. in den täglich zunehmenden business-netzwerken finden hacker eine vielzahl von brauchbaren kontaktdaten. mit diesen können sie sich eine fremde identität zulegen und sich so zugang zu weiteren unternehmensinternen daten verschaffen. zweite möglichkeit ist die versendung von schädlichen dateiinhalten unter dem "guten namen" des geschäftspartners. die hacker benutzen
sogenannte ghost-mailer, welche die kopfzeile einer mail so manipulieren kann, dass der wahre absender nicht identifiziert werden kann.
einfachstes und wirksamstes mittel dem diebstahl von firmenadressen vorzubeugen, ist die firmeninformationen auf businessportalen nicht für jedermann sichtbar zu machen.
(foto: pixelio.de / s. hofschlaeger)
veröffentlicht: Antje K. -- Dienstag, 19. Januar 2010; 22:42:47 Uhr