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nach 28 jahren als pfarrer an der nikolaikirche lädt christian führer heute zum letzten mal zu einem friedensgebet ein. seine nachfolge wird morgen berhard stief aus weissenborn antreten.
seine letzte predigt hielt pfarrer führer am gestrigen sonntag wieder in einer mit rund 1.700 menschen voll besetzten nikolaikirche.
superintendent martin henker dankte während seiner abschiedsrede christian führer für dessen verdienste. er verwies dabei auf die rolle des pfarrers bei den friedensgebeten in der wendezeit. viele leipziger könnten sich eine nikolaikirche ohne ihren pfarrer noch gar nicht vorstellen, so henker. auch heute noch ist die nikolaikirche ein sinnbild des trostes, der hoffnung und der zuversicht.
christian führer wurde 1943 als sohn eines pfarrers geboren. nach dem studium der theologie an der karl-marx-universität leipzig ging er zunächst als pfarrer nach lastau und später nach colditz. im jahr 1980 kehrte er als pfarrer der nikolaikirche nach leipzig zurück.
führer war einer der mitinitiatoren der leipziger montagsdemonstrationen und entscheidend an der friedlichen revolution in leipzig beteiligt. die auf seine anregung eingeführten friedensgebete geben den menschen bis heute kraft. " wir haben 28 jahre lang in der nikolaikirche und in der gemeinde st. nikolai – st. johannis, seit 2006 zusammen mit der heilig – kreuz – gemeinde, die wunderbaren jahre erlebt, mit schönem und schwerem. vor allem aber haben wir den geist jesu und den segen gottes so vielfältig, ungewöhnlich und reichlich erfahren dürfen. da können wir nur uneingeschränkt dankbar sein!", so führer zum abschied.
an den ruhestand denkt christian führer aber noch lange nicht. im moment plant er eine autobiografie und er wird sich weiter im verein zur förderung der nikolaikirche engagieren. an den auch weiterhin montags um 17 uhr stattfindenen friedensgebeten will er auch in zukunft teilnehmen.
superintendent martin henker dankte während seiner abschiedsrede christian führer für dessen verdienste. er verwies dabei auf die rolle des pfarrers bei den friedensgebeten in der wendezeit. viele leipziger könnten sich eine nikolaikirche ohne ihren pfarrer noch gar nicht vorstellen, so henker. auch heute noch ist die nikolaikirche ein sinnbild des trostes, der hoffnung und der zuversicht.
christian führer wurde 1943 als sohn eines pfarrers geboren. nach dem studium der theologie an der karl-marx-universität leipzig ging er zunächst als pfarrer nach lastau und später nach colditz. im jahr 1980 kehrte er als pfarrer der nikolaikirche nach leipzig zurück.
führer war einer der mitinitiatoren der leipziger montagsdemonstrationen und entscheidend an der friedlichen revolution in leipzig beteiligt. die auf seine anregung eingeführten friedensgebete geben den menschen bis heute kraft. " wir haben 28 jahre lang in der nikolaikirche und in der gemeinde st. nikolai – st. johannis, seit 2006 zusammen mit der heilig – kreuz – gemeinde, die wunderbaren jahre erlebt, mit schönem und schwerem. vor allem aber haben wir den geist jesu und den segen gottes so vielfältig, ungewöhnlich und reichlich erfahren dürfen. da können wir nur uneingeschränkt dankbar sein!", so führer zum abschied.
an den ruhestand denkt christian führer aber noch lange nicht. im moment plant er eine autobiografie und er wird sich weiter im verein zur förderung der nikolaikirche engagieren. an den auch weiterhin montags um 17 uhr stattfindenen friedensgebeten will er auch in zukunft teilnehmen.
(foto: pixelio.de / dieter haugk)
veröffentlicht: Antje K. -- Montag, 31. März 2008; 14:58:04 Uhr