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mr. tagesthemen ulrich wickert fordert mehr ganztagsschulen Diesen Text vorlesen lassen

wickert ist der meinung, dass der staat gegenüber einem großteil der eltern der bessere erzieher ist.

dabei spielt die schicht, aus welcher die familien stammen keine rolle. hat er doch selbst in einem noblen hamburger italiener sichtlich gutsituierte eltern beobachtet, welche während des essens ihrem kind einen portablen dvd-player vor's gesicht stellten, um es ab und zu nebenbei zu füttern. so hatten sie ihre ruhe und konnten sich mit ihren freunden unterhalten.

durch eine flächendeckende einführung von ganztagskindergärten und ganztagsschulen, würde man, ähnlich wie in frankreich, die bildungsschancen verbessern. "eltern schieben die verantwortung auf die lehrer ab, die lehrer können nicht reparieren, was eltern versäumt haben."

in den kindergärten und schulen dürfen nur sehr gut ausgebildete erzieher bzw. lehrer eingesetzt werden. die qualitätsstandards an den deutschen bildungseinrichtungen müssen steigen.

den lehrern müssen mehr rechte eingeräumt werden. er fordert eine strengere erziehung. denn der heutigen jugend fehlt vor allem der respekt. dabei meint er nicht, dass die kinder die harte hand spüren sollen, wie er in seiner jugend. "ich bin grundsätzlich gegen jede körperliche gewalt in der erziehung". es darf nicht angehen, wenn ein lehrer als strafe einem schüler eine fünf gibt, nur stunden später der erboste papa in der schule erscheint und die strafe aufgehoben wird, so wickert.

veröffentlicht: Antje K. -- Sonntag, 15. April 2007; 14:22:18 Uhr


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