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neun von zehn jugendlichen sind stolze handybesitzer Diesen Text vorlesen lassen

handyfast jedes zweite kind zwischen 6 und 12 jahren hat ein handy. und nach weihnachten sind es ganz sicher noch ein paar mehr.
 
ob es um die nächste verabredung geht oder die sicherheit auf dem schulweg. das handy ist aus dem alltag nicht mehr wegzudenken. die jugendlichen begeistern sich besonders für die vielfältigen multimedialen fähigkeiten der handys. knapp die hälfte der jugendlichen handybesitzer hören über das handy musik im mp3-datenformat, fotografieren oder verschicken bilder per sms.

hier ein paar tipps, auf was sie beim kauf eines handys achten sollten.

1. das richtige gerät
da vielen kindern und jugendlichen ein schickes design und die multimedia-funktionen wichtig sind, haben die handyhersteller reagiert und bieten bereits einsteigergeräte zu günstigen preisen an. achten sie auf eine übersichtliche menüführung. für grundschüler haben einige anbieter spezielle kinderhandys im angebot. je nach modell bieten sie eine notruftaste oder eine ortungsfunktion an. einige lassen sich so konfigurieren, dass nur bestimmte nummern, beispielsweise die nummer der eltern oder des besten freundes, gewählt werden können.

2. der passende tarif
für kinder ist ein prepaid-tarif am besten geeignet. so können die kinder so lange telefonieren, bis der betrag verbraucht ist und die kosten bleiben überschaubar. erreichbar ist der nachwuchs auch ohne guthaben und der notruf per 112 ist ebenfalls kostenfrei möglich. für jugendliche bieten die netzbetreiber auch spezielle tarife an. so lassen sich beispielsweise teure sondernummern sperren oder die eltern sind kostenlos erreichbar.

3. sms und mms sinnvoll nutzen
das verschicken von sms und sms gehört für jugendliche wie selbstverständlich dazu. so steht z.b. "bg" für "breites grinsen" oder "gn8" für "gute nacht". eine kurze info per sms ist praktisch und günstig. längere absprachen sind aber als gespräch oft billiger. schauen sie sich gemeinsam mit ihrem nachwuchs die preisliste an, um einen möglichen schock beim blick auf die folgende telefonrechnung zu vermeiden. und achtung, wenn unerwartet sms von unbekannten nummern ankommen.  ungewöhnliche vorwahlen (z.b. 0137, 0900) sollten ignoriert werden, da es sich hier um trickreiche abzocker handeln könnte, die zu teuren rückrufen oder zu kostspieligen sms-chats verleiten wollen.

4. kostenkontrolle bei klingeltönen und downloads
die unterschiedlichsten handyklingeltöne erfreuen sich ebenfalls großer beliebtheit. die kinder sollten gut überlegen, ob sie nur einmalig einen klingelton downloaden wollen oder ob sich ein längerfristiges abo lohnt. seit oktober 2006 sind diese auch leichter wieder kündbar, einfach per sms.

5. handy vor missbrauch schützen
damit bei verlust des handys kein anderer damit telefonieren kann, empfiehlt es sich, einen pin-code zu aktivieren. im falle eines diebstahls zuerst den netzbetreiber anrufen und erst danach die polizei. der netzbetreiber kann sofort die karte sperren.

und noch ein tipp zum schluss:

notieren sie sich die imei-nummer des gerätes. diese kann mit der tastenkombination *#06# abgefragt werden. wenn das gerät dann wieder auftaucht, weist diese nummer sie eindeutig als eigentümer aus.

(foto: pixelio.de / markus hein)


veröffentlicht: Antje K. -- Mittwoch, 28. November 2007; 20:55:50 Uhr


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