sondern das fahrende klassenzimmer heißt es jetzt in
thüringen. damit macht thüringen einen weiteren schritt zur besseren vereinbarkeit von beruf und familie, denn besonders kinder von beruflich reisenden sollen so besser unterstützt werden. dafür stehen zwei lehrkräfte des freistaates zur verfügung.
minister müller sagte im vorfeld: "im schulwagen wissen die eltern ihre kinder gut aufgehoben. die lehrkräfte halten kontakt zu eltern und schulen und beraten in pädagogischen fragen. das alles hilft den kindern, nah bei ihren eltern zu sein und gleichzeitig ihren schulischen verpflichtungen nachzukommen."
gemeinsam mit dem schaustellerfachverband wurde das mobile klassenzimmer finanziert. für kauf und umbau stellte der schaustellerfachverband 10.900 euro und das kultusministerium 7.500 euro zur verfügung.in thüringen wurden auch zusätzlich noch stamm- und stützpunktschulen aufgebaut.
dabei ist die stammschule, die am wohnort des schülers, während die stützpunktschule zur vorübergehenden beschulung genutzt wird, wenn sich beruflich der arbeitsort der eltern oft verändert. die beiden lehrkräfte im fahrenden klassenzimmer betreuen insgesamt 40 schülerinnen und schüler und halten kontakt zu den stützpunktschulen und beraten die eltern.
veröffentlicht: root -- Freitag, 01. Mai 2009; 11:14:09 Uhr