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österreich als vorreiter? Diesen Text vorlesen lassen

kind mit blumenstraussin niederösterreich betreuen mehr als 1.500 tagesmütter circa 5.500 kinder. auf der gestrigen regierungssitzung wurde eine bessere absicherung dieser tagesmütter ab januar 2008 beschlossen.
dass heisst, wenn eine in niederösterreich tätige tagesmutter krank wird, bezieht sie weiterhin geld, ist also bei verdienstausfall versichert. dabei übernimmt das land niederösterreich zur hälfte die beiträge zu dieser betriebsunterbrechungs-versicherung. den rest finanziert die trägerorganisation. die tagesmütter bezahlen nur einen kleinen solidarbeitrag.

„diese versicherung für die tagesmütter soll ein kleines dankeschön des landes sein für die perfekte arbeit, die sie tagtäglich für unsere kleinen und kleinsten leisten. die kinderbetreuung durch tagesmütter ist zu einem echten erfolgsmodell in niederösterreich geworden. wir sind stolz darauf, dass wir europaweit die meisten tagesmütter haben. der bedarf nach tagesmüttern ist aber noch immer groß und das zeigt, wie sehr sie gebraucht werden", so familien-landesrätin mag. johanna mikl-leitner.

allein in leipzig sind gut 350 tagesmütter registriert. leisten diese weniger? sind deutsche tagesmütter weniger wert? verdienen sie nicht auch „ein kleines dankeschön“?

(foto: pixelio.de / Karina Sturm)


veröffentlicht: Antje K. -- Freitag, 21. Dezember 2007; 10:25:27 Uhr


Kommentar von Rahel Fey am Sonntag, 01. Februar 2009; 20:43:02 Uhr

kommentar zu österreich als vorreiter? Diesen Text vorlesen lassen

Inhalt
Tagesmütter bieten auch hier in Deutschland eine hoch qualitative Betreuungsalternative. Die Regierung verlangt den Tagesmüttern ( zu Recht) viele Fort- und Weiterbildungsmassnahmen ab. Mit der steuerlichen Neuregelung, trotz einer Nachbesserung, die nach der Aussetzung für 2008 erfolgte, entstehen den Tagespflegepersonen jedoch Nettoverluste von ca. 49%.Das Kifög ist so ausgelegt, dass die Kommunen eine leistungegerechte Bezahlung der Tagespflegepersonen leisten müssen,was diese wiederum auslegen können, wie es eben in den Haushaltsplan passt.
In Deutschland hat man anscheinend noch nicht kapiert, dass die Wirtschaft nur fliesst, so lange jeder Geld zum ausgeben hat.
Es freut mich für die Österreicher, dass sie so auf Tagespflegepersonen setzten.
Gerade die Kinder unter 3 benötigen, einen kleinen Rahmen um gute Bindungserfahrungen zu machen.Der enge Kontakt zu den Kindern und der Kindesfamilie, der intensive Austausch zwischen Tagespflegeperson und Eltern,ergibt eine perfekte Basis für die Arbeit mit Kleinstkindern.Würde der Staat sich mal mehr mit dem Wohl der Kinder auseinander setzen und dafür das Geld bereit stellen, würden die Geburtenraten bestimmt noch mehr ansteigen, damit würden sich dann irgendwann auch wieder die Rentenkassen füllen.Mein Aufruf an die Politiker : " ein bisschen mehr Weitblick" bitte !!!!!!!!

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