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panikattacken und schweißausbrüche müssen nicht sein Diesen Text vorlesen lassen

wer fünfer oder gar sechser in freundlichere vierer verwandeln möchte, muss sich beim lernen gut konzentrieren. foto: djd/dve harald jeske/shotshop.com

im februar und manchmal auch schon im januar schlägt für manche schüler die stunde der wahrheit: das zwischenzeugnis lässt nichts gutes ahnen - die versetzung ist gefährdet! nur noch wenige monate bleiben den kids, um das steuer herumzureißen und fünfer oder gar sechser in freundlichere vierer zu verwandeln. doch halt! ist es überhaupt sinnvoll, sich jetzt hektisch ans lernen zu machen? nach den ersten panikattacken bei den eltern und den schweißausbrüchen der schüler ist es sicher erst einmal besser, ein wenig ruhe einkehren zu lassen und sich dann über die chancen, die versetzung noch schaffen zu können, und über die ursachen der schlechten noten gedanken zu machen. denn beide faktoren entscheiden über das weitere vorgehen.

(dtd) manchmal sind einflüsse, mit denen sich schüler unfreiwillig auseinandersetzen müssen, für schwankende schulleistungen verantwortlich. die trennung der eltern, ein umzug oder der tod einer nahestehenden person sind belastungen, denen kinder und jugendliche oft nicht gewachsen sind. in solchen fällen spielt die zeit eine wichtige rolle, die die schüler brauchen, um sich an den verlust beziehungsweise an die veränderte situation zu gewöhnen. ist abzusehen, dass die zeit allein nicht ausreicht, um alle wunden zu heilen, dann sollte man sich um professionelle hilfe kümmern - wobei der fokus auf der psychischen gesundheit der kids liegen sollte und nicht auf den schulnoten.

 

können psychische oder soziale probleme ausgeschlossen werden, dann kann es durchaus helfen, wenn die vom sitzenbleiben bedrohten schüler sich kurzerhand auf den oft heraufbeschworenen hosenboden setzen und für die schule lernen. bei der einschätzung der chancen sollten aber auch die eltern realistisch bleiben. eine sechs oder zwei fünfen können mit einer ordentlichen portion fleiß, der unterstützung der eltern und einem quäntchen glück sicher ausgeglichen werden. sind es mehr schlechte noten, dann ist das zwar kein grund, den kopf nach vogel-strauß-manier in den sand zu stecken, doch die chance, die versetzung wirklich noch zu schaffen, sinkt natürlich mit jedem fach mit einer kritischen zensur.

 

sind die leistungen in zu vielen fächern bedenklich, dann sollten die eltern sich - gemeinsam mit ihren sprösslingen - gedanken darüber machen, ob die kids an der richtigen schule sind. manchmal ist es der entwicklung junger menschen zuträglicher, beispielsweise vom gymnasium auf die realschule zu wechseln. bringt der wechsel erfolgserlebnisse mit sich, dann ist das nämlich eine tolle erfahrung, die sogar dazu führen kann, dass die schule wieder spaß macht.



veröffentlicht: Familienservice Familienfreund KG -- Dienstag, 06. Dezember 2011; 11:57:52 Uhr


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