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pwc fördert projekte kultureller bildung für kinder und jugendliche Diesen Text vorlesen lassen

Lesen_befluegeltmit fast 500.000 € will die pwc-stiftung die lust auf kultur bei kindern und jugendlichen wecken. tuba statt tohuwabohu und literatur statt langeweile. in diesem sommer wurden bereits 23 projekte gefördert, welche den dialog und das gegenseitige verständnis zwischen der jugend und dem kulturbereich fördern und kulturelle inhalte verstärkt in der bildung verankern.


so hilft die pwc-stiftung, einen beitrag zur förderung der kulturellen bildung in der nachwachsenden generation zu leisten. so lockt z.b. das literaturarchiv marbach mit seinem limolab kinder an, welche als detektiv literaturaufgaben lösen, sich michael endes typoskript der "unendlichen geschichte" ansehen oder erich kästners unlesbare manuskripte entziffern wollen. jetzt wird gemeinsam mit der pwc-stiftung eine literaturschule entwickelt, um noch mehr kinder und jugendliche ansprechen zu können.

in bonn üben kinder das komponieren, in magdeburg lockt ein puppentheater mit der kinderkulturolympiade und in brandenburg zeigt "artus" den schulkindern wie kulturelle prozesse den schulalltag verbessern können.

das projekt "kreative spinner" in leipzig setzt auf die direkte interaktion zwischen künstlern und kunstinteressierten jugendlichen. beteiligt sind hier mehrere schulen und das institut für kunstpädagogik der universität leipzig. "unser projekt bringt künstler und schüler in einen gedankenaustausch und zum gemeinsamen arbeiten", berichtet leiter alexander von mollard. "die schüler können so schwellenängste gegenüber dem aktuellen kunstbetrieb abbauen." die kinder können hier frei vom schulischen leistungsdruck ihrer kreativität freien lauf lassen. die angebotspalette reicht vom figürlichen malen über skulpturale werke bis zum druck mit beweglichen lettern und buchbindearbeiten. das projekt ist eine initiative der stiftung federkiel. diese hat es sich zur aufgabe gemacht, kindern und jugendlichen die möglichkeiten der leipziger baumwollspinnerei näherzubringen. zur zielgruppe zählen kinder im alter von 14 bis 18 jahren.

dr. burkhard hense, einer der drei vorstände der stiftung, freut sich, "dass immer mehr kulturell engagierte darauf achten, mit möglichst vielen passenden partnern zusammenzuarbeiten. sei es, dass sich schulen zusammenschließen, sei es, dass auf stadtteilebene ganz unterschiedliche gruppen an einem projekt mitarbeiten, sei es, dass professionelle partner mit im boot sitzen. das fördern wir gern, weil wir wissen, wie wichtig diese vernetzung ist."

die pwc-stiftung "jugend - bildung - kultur" gibt es seit dezember 2002. entstanden ist sie auf initiative der führungskräfte der pricewaterhousecoopers deutschland, die damit zeigen wollen, dass die verantwortung von unternehmen und ihren führungskräften heute weit über die schaffung rein wirtschaftlichen erfolgs hinausreicht.

projekte, welche kreativität und initiative fördern und kinder und jugendliche im dialog auf kunst und kultur neugierig machen wollen, können ganzjährig eingereicht werden. über förderanträge, die bis zum 15. september eingereicht werden, entscheidet das fördergremium im dezember des jeweiligen jahres.

nähere informationen gibt es hier.

veröffentlicht: Antje K. -- Mittwoch, 08. August 2007; 16:13:53 Uhr


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