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aus dem prüfbericht des medizinischen dienstes der krankenkassen (mds) geht hervor, dass sich die qualität der stationären wie auch der ambulanten pflegeversorgung zwar geringfügig verbessert hat, allerdings ist sie immer noch unbefriedigend.
bei 20 bis 40 % der untersuchten fälle geht der mds sogar von einer potentiellen gesundheitsgefährdung aus.
belegbare gesundheitsschäden fanden die prüfer bei 10 % der heimbewohnern. als ursache wurden pflegemängel festgestellt. jeder dritte pflegebedürftige bekam nicht genug zu essen oder zu trinken. da sollte man sich eigentlich nicht damit rühmen, dass die qualität noch vor einigen jahren in vielen einrichtungen deutlich schlechter war.
und teure einrichtungen sind nicht auch automatisch besser. ein zusammenhang von kosten und qualität konnte nicht festgestellt werden. zertifizierte heime liefern zwar die besseren dokumentationen, bei der versorgungsqualität schneiden sie allerdings sogar teilweise schlechter ab.
im zuge des prüfberichts fordern die kassen die bundesregierung zum handeln auf. schwarzen schafen müssten leichter gelder gestrichen werden können und im extremfall müsste ohne langwierige gerichtsprozesse die möglichkeit bestehen, diese einrichtungen aus der versorgung herauszunehmen. desweiteren fordern die krankenkassen eine stärkere zusammenarbeit der medizinischen dienste der krankenkassen mit den heimaufsichten der länder und spontane kontrollen.
der prüfbericht muss aber auch die ärzte auf den plan rufen. die ärzte sehen am ehesten, wenn mängel in der pflege ihrer patienten vorliegen. aus diesem grund fordert die kassenärztliche bundesvereinigung (kbv) eine eigene
pauschale für die versorgung von patienten in pflege- und altenheimen sowie zusätzlich als einzelleistung eine vergütung für das hausärztlich-geriatrische basisassessment. dies lehnen die kassen im moment allerdings noch ab.
belegbare gesundheitsschäden fanden die prüfer bei 10 % der heimbewohnern. als ursache wurden pflegemängel festgestellt. jeder dritte pflegebedürftige bekam nicht genug zu essen oder zu trinken. da sollte man sich eigentlich nicht damit rühmen, dass die qualität noch vor einigen jahren in vielen einrichtungen deutlich schlechter war.
und teure einrichtungen sind nicht auch automatisch besser. ein zusammenhang von kosten und qualität konnte nicht festgestellt werden. zertifizierte heime liefern zwar die besseren dokumentationen, bei der versorgungsqualität schneiden sie allerdings sogar teilweise schlechter ab.
im zuge des prüfberichts fordern die kassen die bundesregierung zum handeln auf. schwarzen schafen müssten leichter gelder gestrichen werden können und im extremfall müsste ohne langwierige gerichtsprozesse die möglichkeit bestehen, diese einrichtungen aus der versorgung herauszunehmen. desweiteren fordern die krankenkassen eine stärkere zusammenarbeit der medizinischen dienste der krankenkassen mit den heimaufsichten der länder und spontane kontrollen.
der prüfbericht muss aber auch die ärzte auf den plan rufen. die ärzte sehen am ehesten, wenn mängel in der pflege ihrer patienten vorliegen. aus diesem grund fordert die kassenärztliche bundesvereinigung (kbv) eine eigene
pauschale für die versorgung von patienten in pflege- und altenheimen sowie zusätzlich als einzelleistung eine vergütung für das hausärztlich-geriatrische basisassessment. dies lehnen die kassen im moment allerdings noch ab.
veröffentlicht: Antje K. -- Montag, 03. September 2007; 19:34:48 Uhr