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sachsen ist kein fsme-risikogebiet Diesen Text vorlesen lassen

zeckeum die gefahr von erkrankungen an borreliose oder frühsommer-meningoenzephalitis (fsme) nach einem zeckenstich zu beleuchten, wurden im auftrag des sächsischen staatsministeriums für soziales im vergangenen jahr 2.000 zecken untersucht.
 
die landesuntersuchungsanstalt untersuchte ca. 1.000 zecken auf das vorhandensein von boerrelien und die anderen 1.000 auf fsme-viren. bei keiner dieser zecken konnte ein erreger nachgewiesen werden und die wenigen erkrankungen im letzten jahr konnten allesamt auf erreger auserhalb sachsens zurückgeführt werden. aus diesem grund zählt sachsen auch weiterhin nicht zu den fsme-risikogebieten und somit gibt es für sachsen auch keine impfempfehlung gegen fsme.

hingegen waren in fast jeder fünften zecke borrelien nachweisbar. einige zecken waren sogar mit mehreren verschiedenen borrelien infiziert. die ergebnisse bestätigten die ergebnisse der vorangegangenen untersuchung aus dem jahr 1997. da sich das risiko einer borellieninfektion nicht verändert hat, sollte sich jeder vor zecken schützen.

zur vorbeugung sollten beim waldspaziergang langärmelige hemden, lange hosen, strümpfe und festes schuwerk getragen werden. bis zu einem gewissen grad können auch bestimmt mückenabweisende cremes zecken abhalten, allerdings meist nur für wenige stunden. nach einem aufenthalt i der natur sollte der körper, vor allem bei kindern, auf alle fälle auf das vorhandensein von zecken hin untersucht werden. wird eine zecke gefunden, sollte sie am besten mit einer speziellen "zecken-pinzette" entfernt werden. beim ersten auftreten von beschwerden sollte sofort ein arzt aufgesucht werden.

veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 05. Juni 2008; 13:34:22 Uhr


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