Der Fachkräftemangel wird trotz der derzeitigen schwierigen wirtschaftlichen Lage in Zukunft stark zunehmen. Schon heute klagen viele Unternehmen darüber, kein qualifiziertes Personal zu finden.
Dies wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen. Den Unternehmen ist damit die Chance genommen, sich zu entwickeln oder zu expandieren. Da durch den demografischen Wandel mehr Menschen aus dem Beruf ausscheiden als neu hinzukommen, stehen viele Betriebe zusätzlich vor dem Problem, ihre Arbeitskräfte zu ersetzen.
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, startete der Freistaat heute ein Pilotprojekt unter dem Titel ProfiSACHS. Beteiligt daran sind auch die Verbundinitiativen der Automobilzulieferer, der Bahntechnik, Maschinenbau und Technische Textilien.
Wirtschaftsminister Thomas Jurk sagte zum Start: "Wir wollen den zumeist kleinen und mittelständischen sächsischen Unternehmen auch beim wachsenden Fachkräftebedarf helfend zur Seite stehen." Staat und Unternehmen seien gleichermaßen gefordert. Als Beispiele dafür nannte er eine vorausschauende Personalentwicklung und gezielte Qualifikationsangebote.
quelle: medienservice sachsen
veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 30. Oktober 2008; 14:54:42 Uhr