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in sachsen werden besonders rückfallgefährdete sexualstraftäter künftig durch das informationssystem isis überwacht. zur vermeidung neuer straftaten sollen staatsanwaltschaften, gefängnisse, landeskriminalamt, bewährungshelfer und jugendämter zusammenarbeiten.
die sächsische staatsregierung hat ihre konsequenzen aus den fällen mitja und stephanie gezogen und gemeinsam mit dem datenschutzbeauftragten das informationssystem isis entwickelt. isis verbindet alle datenträger zu einer überwachung.
die rückfalltendenz eines straftäters wird in einer "fallkonferenz" beurteilt. im freistaat trifft das, laut angaben des ministeriums, auf 100 bis 200 straftäter zu. mit isis werden vorrangig potentielle opfer geschützt. aber auch für die täter selbst stellt isis eine chance dar, so justizminister geert mackenroth, der für eine bundesweite sexualstraftäterdatenbank plädiert. "isis kann und soll für andere bundesländer ein anreiz zum tätigwerden sein."
in zukunft überwacht isis menschen, die wegen einer straftat mit sexuellem hintergrund eine freiheitsstrafe verbüßt haben oder im maßregelverzug untergebracht waren. nach ihrer haftentlassung müssen sie unter führungsaufsicht oder bewährung stehen. besteht eine besondere rückfallgefahr, folgt als neue maßnahme die "gefährderansprache". die betreffenden werden dabei von beamten aufgesucht und nach ihrer lebenssituation befragt. es erfolgt eine kontrolle der weisungen und auflagen und bei gefahr werden die betroffenen observiert und andere ermittlungen eingeleitet.
die rückfalltendenz eines straftäters wird in einer "fallkonferenz" beurteilt. im freistaat trifft das, laut angaben des ministeriums, auf 100 bis 200 straftäter zu. mit isis werden vorrangig potentielle opfer geschützt. aber auch für die täter selbst stellt isis eine chance dar, so justizminister geert mackenroth, der für eine bundesweite sexualstraftäterdatenbank plädiert. "isis kann und soll für andere bundesländer ein anreiz zum tätigwerden sein."
in zukunft überwacht isis menschen, die wegen einer straftat mit sexuellem hintergrund eine freiheitsstrafe verbüßt haben oder im maßregelverzug untergebracht waren. nach ihrer haftentlassung müssen sie unter führungsaufsicht oder bewährung stehen. besteht eine besondere rückfallgefahr, folgt als neue maßnahme die "gefährderansprache". die betreffenden werden dabei von beamten aufgesucht und nach ihrer lebenssituation befragt. es erfolgt eine kontrolle der weisungen und auflagen und bei gefahr werden die betroffenen observiert und andere ermittlungen eingeleitet.
veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 17. Juli 2008; 12:04:38 Uhr