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nach meinung ausländischer manager ist deutschland noch immer der führende wirtschaftsstandort westeuropas. einer studie der prüfungs- und beratungsgesellschaft ernst & young zufolge rutschte deutschland allerdings weltweit vom vierten auf den sechsten platz ab.
russland und polen konnten sich erstmals vor deutschland platzieren. unter den 800 befragten managern verliert deutschland zunehmend an attraktivität. lediglich zehn prozent sehen in deutschland noch einen der drei top-standorte weltweit. im vorjahr waren dies noch 18 prozent. frankreich und großbritannien sind sogar komplett aus der liste der zehn attraktivsten städte der welt rausgefallen.
"aus sicht der investoren ist deutschland das einzige westeuropäische land, das im weltweiten standortwettbewerb in der ersten liga mitspielt. die unternehmen honorieren, dass deutschland sich wieder als wachstumslokomotive in europa etabliert hat. das hätte noch vor wenigen jahren kaum jemand erwartet“, lobt peter englisch, partner bei ernst & young. aufgrund der hohen dynamik von china, russland oder auch indien verliert deutschland relativ gesehen dennoch zunehmend an attraktivität.
vergleicht man die ausländischen investitionen miteinander, so rangiert deutschland dennoch deutlich hinter großbriannien und frankreich. china ist erstmals das attraktivste zielland für ausländische investititonen, dicht gefolgt von indien und russland. am deutlichsten schrumpft der anteil derer, die im vorjahr noch die usa als attraktivstes wirtschaftsland bezeichneten. die derzeitige finanzkrise und die drohende rezession belasten den standort.
deutschland punktet vor allem bei der qualität der verkehrswege und der telekommunikationsnetze. auch die qualifikation der beschäftigten ist sehr gut.allerdings muss gesagt werden, dass in allen diesen bereichen die bewertung schlechter ausfiel als im jahr zuvor. auch der bereich forschung und entwicklung zeigt eine fallende tendenz. bezeichneten 2006 noch 73 prozent der befragten diesen faktor als attraktiv so waren es 2007 nur noch 70 prozent und aktuell liegt dieser wert sogar nur noch bei 67 prozent.
die mangelnde flexibilität des arbeitsrechts und die hohen arbeitskosten in deutschland fallen besonders negativ ins gewicht.
"aus sicht der investoren ist deutschland das einzige westeuropäische land, das im weltweiten standortwettbewerb in der ersten liga mitspielt. die unternehmen honorieren, dass deutschland sich wieder als wachstumslokomotive in europa etabliert hat. das hätte noch vor wenigen jahren kaum jemand erwartet“, lobt peter englisch, partner bei ernst & young. aufgrund der hohen dynamik von china, russland oder auch indien verliert deutschland relativ gesehen dennoch zunehmend an attraktivität.
vergleicht man die ausländischen investitionen miteinander, so rangiert deutschland dennoch deutlich hinter großbriannien und frankreich. china ist erstmals das attraktivste zielland für ausländische investititonen, dicht gefolgt von indien und russland. am deutlichsten schrumpft der anteil derer, die im vorjahr noch die usa als attraktivstes wirtschaftsland bezeichneten. die derzeitige finanzkrise und die drohende rezession belasten den standort.
deutschland punktet vor allem bei der qualität der verkehrswege und der telekommunikationsnetze. auch die qualifikation der beschäftigten ist sehr gut.allerdings muss gesagt werden, dass in allen diesen bereichen die bewertung schlechter ausfiel als im jahr zuvor. auch der bereich forschung und entwicklung zeigt eine fallende tendenz. bezeichneten 2006 noch 73 prozent der befragten diesen faktor als attraktiv so waren es 2007 nur noch 70 prozent und aktuell liegt dieser wert sogar nur noch bei 67 prozent.
die mangelnde flexibilität des arbeitsrechts und die hohen arbeitskosten in deutschland fallen besonders negativ ins gewicht.
veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 03. Juli 2008; 17:05:09 Uhr