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sonnige zeiten in der grundpflege? Diesen Text vorlesen lassen

gleichberechtigung - wasserwaage

ab 1.8.2010 gibt es für pflegefachkräfte im bereich der grundpflege einen mindestlohn. ganze 7,50 euro bekommt die pflegefachkraft dann in den neuen bundesländern und

 

satte 8,50 gibt's dann in den alten bundesländern. erhöhungen um jeweils 0,25 euro erfolgen am 1. januar 2012 und am 1. juli 2013.

 

die einen sagen: "viel zu niedrig" und die anderen sagen: "ungerecht wegen ost/west-unterschied" und wieder andere freuen sich vielleicht auch, dass es drunter nun nicht mehr geht.

 

ein schritt in die richtige richtung?

in jedem fall muss in den nächsten jahren noch jede menge passieren. die pflegebranche boomt und allein in den nächsten 8 jahren muss jeder 3. in pflege arbeiten, um den steigenden bedarf zu decken. während aufgrund des fachkräftemangels im bereich der privaten vorsorge immer mehr auf finanzierungsmodelle rund um angehörige und häusliche pflege gebaut wird, ist die einführung des mindestlohns wahrscheinlich erstmal ein schlag als ein schritt nach vorn.

 

ähnlich, wie im postgewerbe wird es sicher dem ein oder anderem schwer(er) fallen, die anforderungen zu erfüllen. allerdings ist pflege ein knochenjob. fachkräfte sind rar und halten es auch durchschnittlich nur 8 jahre im beruf aus. die körperlichen und seelischen belastungen sind hoch, die zeit ist knapp und so verrichten viele zwischenmenschliche tätigkeiten ehrenamtliche, praktikanten, hauswirtschaftskräfte und azubis. diese sind z.b. von der einführung des mindestlohn nicht berrührt.

 

 



Autor: root -- Mittwoch, 14. Juli 2010; 23:20:46 Uhr



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