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steigende armut von familien gleich steigende gefahr von kindeswohlgefährdung Diesen Text vorlesen lassen

das 6. kinderschutzforum zeigt, dass ein zusammenhang zwischen steigender armut von familien und der gefahr der kindeswohlgefährdung zusammenhänge bestehen können.

geldsorgen durch jobverlust oder dauerhaft bestehende arbeitslosigkeit führen zu enormen psychischen belastungen von familien. nicht selten belasten selbstwertverlust und depressionen der eltern das aufwachsen der kinder. außerdem haben viele betroffene das gefühl keinen platz in der gesellschaft zu haben.

immerhin zeigen studien, dass nur knapp 60 % der bevölkerung im alter von bis zu 30 jahren in sicheren wirtschaftlichen verhältnissen leben, und die rate der familien, die familienbratung in anspruch genommen haben ist von 1999 bis 2004 um 61 % angestiegen. es gab einen steigenden beratungsbedarf von 69 % beim thema erziehungsschwierigkeiten. auf platz II rangierte das thema vernachlässigung, gefolgt von entwicklungsaufälligkeiten, wohnproblemen und überschuldung.

daraus ergaben sich natürlich auch konkrete forderungen der kinderschutz-zentren an die zukunft. qualifziertes personal, den ausbau der frühen hilfen und eine bessere vernetzung zwischen familien,- kinder- und jugendhilfe sowie gesundheits- und bildungssystem. lesen sie mehr im netz.

veröffentlicht: familienfreund jana -- Sonntag, 15. April 2007; 19:42:57 Uhr


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