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superhirnin deutschland bleibt eine hochbegabung von kindern nicht selten unentdeckt. elternhaus und schule schätzen die intelligenz der kinder häufig falsch ein.

prof. dr. albert ziegler von der universität ulm hat in einer untersuchung unter 1200 grundschülern 44 hochbegabte kinder gefunden. und weder eltern noch lehrer hätten diese kinder als besonders intelligent eingestuft. die kinder besitzen zwar das potential, da es aber nicht erkannt wird, fühlen sie sich in der schule oft unterfordert. das schicksal dieser kinder reicht vom lernbegeisterten überflieger bis hin zum notorischen schulschwänzer. ziegler fordert daher die verantwortlichen auf, mehr anstrengungen darauf zu verwenden, hochbegabte zu entdecken und diese zu fördern. "wenn das talent von hochbegabten nicht genutzt wird, verpufft es. später lässt es sich nicht mehr so ohne weiteres reaktivieren."

der verein mensa in deutschland e.v. vertritt das ziel, hochbegabte menschen zusammen zu bringen und die erforschung der intelligenz zu fördern. gegründet wurde der verein bereits 1979 und fasst mittlerweile ca. 5.500 mitglieder. das einzige kriterium für eine mitgliedschaft ist ein iq-wert von mindestens 130. regelmäßig finden lokale, regionale und überregionale treffen der interessen- und diskussionsgruppen statt.

für kinder bietet der verein eine eigene homepage an. hier können sich die kinder über mensakids-treffen informieren, finden links zu regionalen kids-veranstaltungen, büchertipps, können sich an einer fragebogenaktion beteiligen und antworten auf häufig gestellte fragen finden.

veröffentlicht: Antje K. -- Mittwoch, 27. Juni 2007; 08:54:49 Uhr


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