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teil II agg - droht unternehmern eine klageflut? Diesen Text vorlesen lassen

wir kennen es alle aus amerika, dem land der unberenzten möglichkeiten. spekatakuläre Porzesse mit hohen schadensersatzforderungen füllen immer mal die abendlichen nachrichtensendungen. droht uns durch das neue allgemeine gleichbehandlungsgesetz ein ähnliches disaster?

eine umfrage von lexisnexis ergab das die personalabteilungen von deutschen unternehmen und behörden auf das inkrafttreten des neuen agg nicht gut vorbereitet. befragt wurden 100 unternehmen. vor allem kleine und mittelständische Unternehmen befürchten für sich schlimme folgen, wenn die in deutsches recht umgesetzte eu-richtlinie in den nächsten wochen in kraft tritt.

erfreulich ist, das rund 70 % der befragten unternehmen die verbleibende zeit bis zur unterzeichnung des agg durch bundespräsident horst köhler nutzen, um sich fit zu machen und versäumnisse aufzuholen. von dem ein oder anderen wird das wahrscheinlich einige arbeitsrechtlichen klagen abwenden.

interne und externe stellenausschreibungen, betriebsvereinbarungen, tarifverträge und alle arbeitsabläufe müssen überprüft und an die regelungen des allgemeinen gleichbehandlungsgesetzes angepasst werden. dazu gehört zukünftig auch der schutz der Mitarbeiter gegen diskriminierung durch dritte, also zum beispiel kunden in einem dienstleistungsunternehmen.


lesen sie dazu auch auch den artikel agg - allgemeines gleichbehandlungsgesetz

veröffentlicht: familienfreund jana -- Sonntag, 15. April 2007; 19:27:35 Uhr


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