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so kann man das nicht stehen lassen, findet ilse wehrmann. sie ist sozialpädagogin und hat lange zeit die evangelischen kindergärten in deutschland geleitet. gerade hat sie ihre promotion um reformbedarf in der frühkindlichen bildung veröffentlicht. sie verdeutlicht, dass deutschland ihren nachbarn teilweise bis zu 20 jahren hinterherhinkt. und dabei sei nicht nur die geringe zahl an beteuungsplätzen das problem. problematisch sei vorallem die mangelnde ausbildung dr erzieher. so dürften deutsche erzieher in den meisten europäischen ländern gar nicht als erzieher arbeiten. in der ausbildung werde die entwicklun der kinder von 0 bis 3 jahren nur am ande erwähnt. "diese erzieherinnen können entwicklungsstörungen von kleinkindern nicht diagnostizieren", erklärte wehrmann. "eigentlich", so ihre forderung, "müssten alle 325.000 erzieherinnen nun fortgebildet werden."
pädagogikexperten fordern daher nicht zum ersten mal nationale bildungsstandards. ein einheitlichen curriculum ist unbedingt erforderlich, um eine gute ausbildung garantieren zu können. nur 0,5 % des bruttoinlandsproduktes fliesst in die bildung der unter dreijährigen. zum vergleich: in anderen ländern sind es 1 bis 2 %.
kues verwies indes auf die 3 milliarden euro, die der bund für den betreuungsausbau zur verfügung stellen wird. mittlerweile sei man auch mit den ländern und kommunen über einheitliche bildungsstandards im gespräch. eine verbesserte ausbildung der erzieher bzw. ein bundesweites bildungscurriculum für kleinkinder ist damit allerdings immer noch nicht in sicht.
deutschland gibt immer noch weniger geld für frühkindliche bildung aus als seine europäischen nachbarn. nun machen experten druck.
pädagogikexperten machen sich für ein bundesweites bildungscurriculum für kleinkinder und eine bessere ausbildung des erziehungspersonals stark. während der vorstellung einer expertise zur notwendigen reformen in der frühkindlichen bildung durch die konrad-adenauer-stiftung musste der parlamentarische staatssekretär im familienministerium kues immer wieder auf die zuständigkeit der länder.so kann man das nicht stehen lassen, findet ilse wehrmann. sie ist sozialpädagogin und hat lange zeit die evangelischen kindergärten in deutschland geleitet. gerade hat sie ihre promotion um reformbedarf in der frühkindlichen bildung veröffentlicht. sie verdeutlicht, dass deutschland ihren nachbarn teilweise bis zu 20 jahren hinterherhinkt. und dabei sei nicht nur die geringe zahl an beteuungsplätzen das problem. problematisch sei vorallem die mangelnde ausbildung dr erzieher. so dürften deutsche erzieher in den meisten europäischen ländern gar nicht als erzieher arbeiten. in der ausbildung werde die entwicklun der kinder von 0 bis 3 jahren nur am ande erwähnt. "diese erzieherinnen können entwicklungsstörungen von kleinkindern nicht diagnostizieren", erklärte wehrmann. "eigentlich", so ihre forderung, "müssten alle 325.000 erzieherinnen nun fortgebildet werden."
pädagogikexperten fordern daher nicht zum ersten mal nationale bildungsstandards. ein einheitlichen curriculum ist unbedingt erforderlich, um eine gute ausbildung garantieren zu können. nur 0,5 % des bruttoinlandsproduktes fliesst in die bildung der unter dreijährigen. zum vergleich: in anderen ländern sind es 1 bis 2 %.
kues verwies indes auf die 3 milliarden euro, die der bund für den betreuungsausbau zur verfügung stellen wird. mittlerweile sei man auch mit den ländern und kommunen über einheitliche bildungsstandards im gespräch. eine verbesserte ausbildung der erzieher bzw. ein bundesweites bildungscurriculum für kleinkinder ist damit allerdings immer noch nicht in sicht.
veröffentlicht: Antje K. -- Freitag, 03. August 2007; 16:05:27 Uhr