na klar, der schreck ist erst einmal groß - aber er kann schüler und eltern auch zusammenschweißen. denn wenn sie die herausforderung des blauen briefes gemeinsam annehmen und bewältigen, dann ist das in vielen familien das erste schulproblem, das gemeistert werden muss. da kommt es am ende gar nicht so darauf an, ob der sohn oder die tochter am ende wirklich die klasse wiederholen muss. wichtiger scheint es im nachhinein zu sein, dass man einen weg aus der krise gefunden hat, den alle beteiligten nicht nur akzeptieren, sondern auch befürworten.
(dtd) um das zu erreichen, sind offene worte von großer bedeutung. es nutzt gar nichts, kinder in watte zu packen. sie wissen nämlich sehr gut selbst um die konsequenzen des sitzenbleibens und brauchen statt beruhigender worte vor allem konstruktive vorschläge, um mit der neuen situation wirkungsvoll umgehen zu können. auch praktische hilfe ist je nach alter wichtig und erwünscht. doch wie diese hilfe aussehen soll, ob nachhilfe, ein lernplan oder gespräche mit den lehrern gewünscht sind, muss man gemeinsam besprechen.
veröffentlicht: Familienservice Familienfreund KG -- Montag, 12. Dezember 2011; 14:55:32 Uhr