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Die Laternen wachsen aus der Wiese. Gehwege mäandern durch Schlamm und Pfützen. »Hier können sie bauen!« steht auf einem Schild, auf dem ein lachender Mann in grünem Overall die Maurerkelle schwingt. 20 sonnige Grundstücke werden angepriesen; sie sind voll erschlossen. Aber das Schild ist löchrig, und dass jemand die Kelle in die Hand nehmen wird, ist nicht abzusehen. Der Wohnpark Hohenroda, den ein Investor schon Mitte der 90er Jahre füllen wollte, wird wohl leer bleiben, glaubt Gisela Leopold.
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Quelle: ND vom 23.04.08 / Hendrik Lasch
Baugebiet leer, Gasthof zu, Kindergarten voll: Die sächsische Gemeinde Hohenroda stellt sich dem Strukturwandel auf dem Lande
Vom Bauerndorf zum Wohnort: Hohenroda bei Delitzsch erlebt den Strukturwandel auf dem Land. Der Konsum ist zu, die Agrargenossenschaft bietet kaum noch Arbeit. Immerhin: Der Kindergarten ist gut gefüllt, und einmal im Jahr gibt es ein großes Fest.Die Laternen wachsen aus der Wiese. Gehwege mäandern durch Schlamm und Pfützen. »Hier können sie bauen!« steht auf einem Schild, auf dem ein lachender Mann in grünem Overall die Maurerkelle schwingt. 20 sonnige Grundstücke werden angepriesen; sie sind voll erschlossen. Aber das Schild ist löchrig, und dass jemand die Kelle in die Hand nehmen wird, ist nicht abzusehen. Der Wohnpark Hohenroda, den ein Investor schon Mitte der 90er Jahre füllen wollte, wird wohl leer bleiben, glaubt Gisela Leopold.
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Quelle: ND vom 23.04.08 / Hendrik Lasch
veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 24. April 2008; 13:05:33 Uhr