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wissenschaftspreis der consozial 2007 verliehen Diesen Text vorlesen lassen

im rahmen der consozial 2007, deutschlands größter sozialmesse, wurde zum 3. mal der von dr. loew soziale dienstleistungen gestiftete preis verliehen.
 
der diplom-sozialpädagoge benjamin seuberth erhielt den wissenschaftspreis für seine wegweisende arbeit "kosten von bürokratie und qualitätsmanagement in einer einrichtung der stationären jugendhilfe". darin ist benjamin seuberth der frage nach den kosten der auseinandersetzung, verarbeitung, ordnung oder einhaltung von regelungen nachgegangen, die sich nicht aus dem institutionellen zweck der jugendhilfe ergeben. wie hoch ist also der anteil des tagessatzes einer einrichtung, der für bürokratiekosten anfällt. im ergebnis der studie, die als diplomarbeit an der katholischen universität eichstätt angefertigt wurde, ist zu erkennen, dass durch die korrekte ausführung von gesetzlichen vorschriften und regulierungen beinahe 50% des tagessatzes von bürokratiekosten verschlungen werden.

schon nach der preisverleihung sorgte die studie für ausreichend diskussionsstoff bei den vertretern von verbänden und trägern des sozialen bereiches. angesichts leerer kassen und dem damit verbundenem druck zur kosteneinsparung, dem die öffentlichen träger im sozialbereich ausgesetzt sind, sollten die einen oder anderen vorschriften und regulierungen von seiten der gesetzgeber auf eventuelle einsparpotentiale überprüft werden.

die ausschreibung für den wissenschaftspreis der consozial 2008 läuft bereits.  bewerbungsunterlagen stehen unter http://www.dr.loew.de/consozial.html zum download bereit. anmeldeschluss ist der 30.06.2008.

veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 29. November 2007; 20:51:31 Uhr


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