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ostdeutsche bundesländer sind besonders betroffen. hier wird die zahl der pädiater bis zum jahr 2010 um ca. 40 % zurückgehen.

hauptgrund für diesen dramatischen rückgang ist der derzeitige altersdurchschnitt der ärzte. so werden im gesamten bundesgebiet in den nächsten 5 jahren ca. ein viertel aller niedergelassenen kinderärzte aus altersgründen aus dem beruf ausscheiden.

die sächsische landesärztekammer rechnet deshalb mit einem kinderärztemangel in sachsen. kammerpräsident jan schulze sagte dazu: „ich sehe anhand des altersdurchschnitts vor allem ein nachwuchsproblem. viele ärzte werden in den nächsten jahren in rente gehen, aber junge ärzte haben wir als nachfolger nicht.“

in sachsen finden niedergelassene kinderärzte keinen nachfolger für ihre praxis. und das selbst dann, wenn sie ihre praxis für einen symbolischen betrag von einem euro abgeben wollen.

bereits vor 6 jahren hat die sächsische landesärztekammer auf diesen umstand aufmerksam gemacht. aber leider gab es bisher keine maßnahmen, um dieser entwicklung entgegenzuwirken. professor hans-jürgen nentwich, vizepräsident des berufsverbands der kinder- und jugendärzte (bvkj) forderte beim kinder- und jugend-ärztetag in dresden die politisch verantwortlichen auf, die weiterbildung des pädiatrischen nachwuchses in der praxis - wie in der allgemeinmedizin bereits praktiziert - strukturell und vor allem finanziell zu unterstützen.



veröffentlicht: Antje K. -- Donnerstag, 27. November 2008; 09:32:36 Uhr


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