egal. beide formen bringen gesundheitliche risiken mit sich. bei kindern und jugendlichen kann der druck in bezug auf gewichtsprobleme gerade
in der pubertät extrem hoch sein. viele teenager kümmern sich intensiv um ihr äußeres erscheinungsbild. während in der kindertagesstätte oder in der grundschule bewegung und sport noch verhältnismäßig viel auf dem plan steht und die einnahme der mahlzeiten sehr geregelt erfolgt, verliert sich das mit zunehmenden alter.
während übergewichtige kinder schon früh mit diäten konfrontiert werden und z.b. ein höheres diabetesrisiko haben, birgt auch das andere extrem, die magersucht, eine reihe von gefahren. kinder und jugendliche, die auch nur leicht magersüchtig sind, leiden im erwachsenenalter öfter an brüchen und osteoporose. die struktur der knochen verändert sich und nicht etwa die dichte. "gerade in der pubertät befinden sich mädchen im endspurt ihres knochenaufbaus. im falle einer magersucht wird nicht nur die entwicklung der knochen gebremst, sondern es kommt auch zu einer rückbildung des knochengewebes", sagt helmut radspieler, leiter des münchner osteoporose-zentrums.
bei nahrungsentzug werden sofort auch die nährstoffe, die der körper benötigt knapp. kalzium und proteine, die für die knochen benötigt werden, sind nicht mehr in ausreichenden mengen vorhanden. sie wollen mehr zum thema magersucht wissen? dann informieren sie sich unter http://familienwortschatz.de/mediawiki/index.php/Magersucht oder nutzen sie unseren kontaktfragebogen. gern nennen wir ihnen ansprechpartner, recherchieren beratungsangebote und vermitteln hilfe.
veröffentlicht: root -- Freitag, 16. Januar 2009; 08:43:53 Uhr