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es ist auf keinen fall akzeptabel, dass kassenpatienten wie bittsteller behandelt werden, so gesundheits-staatssekretärin marion caspers-merk. denn 90 % der bevölkerung sind gesetzlich versichert und finanzieren mit ihren beiträgen das gesundheitssystem.
laut einer studie der universität köln müssen kassenpatienten bei bestimmten fachärzten bis zu dreimal so lange warten wie privatpatienten.
der spd-bundestagsabgeordnete karl lauterbach fordert, dass ärzte, die aufgrund hoher patientenwartezeiten auffällig werden, einer qualitäts- und wirtschaftlichkeitsüberprüfung unterzogen werden und gegebenfalls mit honorarkürzungen rechnen müssten. er ist der meinung, dass mit einer einheitlichen gebührenordnung kein anreiz für die ärzte mehr besteht, prvatpatienten den gesetzlich versicherten vorzuziehen.
auch gesundheitsministerin ulla schmidt (spd) kritisiert die ungleichbehandlung. ärzte dürfen privatpatienten nicht bei der terminvergabe bevorzugen, so schmidt. gegenüber der "saarbrücker zeitung" betonte sie: " wie haben vielleicht einen zwei-klassen-service, aber keine zwei-klassen-medizin." sie sieht die verantwortung bei den krankenkassen.
diese bauen in einige hausarztverträge bereits klauseln ein, wonach die wartezeit unter 30 minuten liegen solle. einige kassen garantieren ihren versicherten bereits jetzt facharzttermine innerhalb weniger tage. für den sommer kündigte die aok eine telefon-hotline an, wo sich betroffene patienten über zu lange wartezeiten beschweren können.
der spd-bundestagsabgeordnete karl lauterbach fordert, dass ärzte, die aufgrund hoher patientenwartezeiten auffällig werden, einer qualitäts- und wirtschaftlichkeitsüberprüfung unterzogen werden und gegebenfalls mit honorarkürzungen rechnen müssten. er ist der meinung, dass mit einer einheitlichen gebührenordnung kein anreiz für die ärzte mehr besteht, prvatpatienten den gesetzlich versicherten vorzuziehen.
auch gesundheitsministerin ulla schmidt (spd) kritisiert die ungleichbehandlung. ärzte dürfen privatpatienten nicht bei der terminvergabe bevorzugen, so schmidt. gegenüber der "saarbrücker zeitung" betonte sie: " wie haben vielleicht einen zwei-klassen-service, aber keine zwei-klassen-medizin." sie sieht die verantwortung bei den krankenkassen.
diese bauen in einige hausarztverträge bereits klauseln ein, wonach die wartezeit unter 30 minuten liegen solle. einige kassen garantieren ihren versicherten bereits jetzt facharzttermine innerhalb weniger tage. für den sommer kündigte die aok eine telefon-hotline an, wo sich betroffene patienten über zu lange wartezeiten beschweren können.
veröffentlicht: Antje K. -- Montag, 07. April 2008; 16:19:58 Uhr