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familienfreund unterwegs II - da werden sie sich noch umschauen Diesen Text vorlesen lassen

der besuch beim barcamp berlin musste wegen krankheit leider ausfallen, deshalb kommt hier unter teil 2 der eigentliche teil 3.

 

am 20. oktober war der familienfreund in der sachsen-anhaltinischen landeshaupstadt zu einer konferenz der lokalen bündnisse eingeladen.

zwischen 10 und 16:20 ging es im magdeburger maritim-hotel um mehr 'zeit für familie'. die üblichen, aber dennoch mit inhalt gefüllten einstiegsreden von dr. trümper, obm magdeburgs, gerd hoofe, staatssekretär im bundesfamilienministerium, und dr. strucke, vertreter des landesministeriums bildeten einen kurzen auftakt.

durch die unterschiedlichen familienbegriffe und -definitionen könnte ich einiges über eingeengte sichtweisen, tradiertes vorgehen und kontraproduktives defizitdenken anführen - das ist aber bekannt und wir arbeiten lieber auf unsere art und weise.

schwerpunkt der ca. 150 teilnehmer war das besuchen der workshops und der offenen themeninseln. bei letzteren haben wir familienfreundchen, familienfreunde und familienbefrager vorgestellt. da jede themeninsel wie ein kleines barcamp durchgeführt wurde, kamen natürlich (und zum glück) viele fragen auf. zu erst ging es natürlich um die einzelnen produkte und leistungen. sehr schnell ging es aber um das generelle 'prinzip' familienfreund, die finanzierung, kooperationsmöglichkeiten und das verhältnis zu stadt und jugendamt.

generell haben wir, jana schlegel und ich, sehr positives feedback erhalten. natürlich ist die skepsis, vor allem beim familienfreundchen, dem preis und der nutzung durch alg-empfänger, sehr groß und berechtigt.

in den zwischen- und nebengesprächen haben wir aber wieder wertvolle anregungen, ideen, bestätigungen und verwunderliches erfahren.

zum einen klemmt die gründung der sozialgenossenschaft in jena und das servicebüro kann bei einem solchen vorhaben nicht helfen.

zum anderen ist nur in leipzig und dresden das finden eines krippen- oder kindergartenplatzes soo schwierig. im ländlichen sächsischen raum und in den anderen (östlichen) bundesländern ist es sehr viel einfacher. berlin hat zwar ein qualitätsproblem, aber das kann auch subjektiver eindruck sein.

bestätigt wurde die these, das aufgrund der etablierten gutscheinsysteme und zugangsbeschränkungen (in verbindung mit erweiterten rechtsansprüchen für arbeitende sorgeberechtigte) das problem von doppel- oder mehrfachanmeldungen gelöst wurde.

daraus ergibt sich für die träger der einrichtungen aber ein enormer druck und den garantiere ich auch für leipzigs fröbel, drk & co. wir wurden von allen trägern bekniet, die daten der einrichtungen in den familienkatalog aufzunehmen. es war sogar die bereitschaft vorhanden den aufwand zu zahlen.

in diesem sinne freuen wir uns auf 2009 und das dann etablierte vergabesystem der stadt.



Autor: root -- Dienstag, 21. Oktober 2008; 17:40:29 Uhr



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