Patientenverfügung (c) geralt / pixabay.de

Patientenverfügung (c) geralt / pixabay.de

Wie schreibe ich eine Patientenverfügung richtig?

Mit dem Az: XII ZB 61/16 entschied der Bundesgerichtshof, dass künstliche Ernährung möglich ist auch, wenn in der Patientenverfügung die Formulierung „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ geschrieben steht. Dem in der Patientenverfügung Bevollmächtigten (in diesem Fall eine Tochter) ist es nicht möglich mit dieser allgemeinen Formulierung konkrete Behandlungmaßnahmen, die gewollt wären oder nicht abzuleiten bzw. zu verhindern. Damit hat der BGH die Entscheidung an das Landgericht zurückverwiesen. Nun stellt sich wieder einmal die Frage: Wie schreibe ich eine Patientenverfügung richtig?

Vortrag Familienwissen BetriebsKiTa (c) familienfreund.de

Vortrag Familienwissen BetriebsKiTa (c) familienfreund.de

Familienwissen Patientenverfügung – Alles kann, nichts muss!

Das Rechtssystem ist für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Der Workshop Familienwissen Patientenverfügung schafft hier bei einem ganz konkreten Thema Abhilfe.

Recht haben und Recht kriegen – diesen Spruch kennen die meisten und doch ist es mit der nötigen Fachkenntnis und geeigneter Unterstützung oft leichter als gedacht. Ähnlich vielfältig wie die Lebenslagen und Probleme sind auch die Rechtslagen. So ist der Anwalt fast wie der beste Freund, der sich noch einmal spezialisiert und konkret mit Fragen auseinandersetzen kann.

Computer (c) familienfreund.de

Computer (c) familienfreund.de

Kein Tabuthema: Über Organspende, Patientenverfügung und Pflege sollte man offen reden

Das Thema Organspende ist für viele ein regelrechtes Tabuthema. Es bedarf einer regen Diskussion sowohl innerhalb der kleinsten Einheit, der Familie, als auch innerhalb der größten Einheit, der Gesellschaft. Organspende kann nicht nur Leben retten sondern vor allem Lebensqualität wiedergeben bzw. verbessern, verändern. Die Organspende geht in der Regel immer nur nach dem medizinisch festgestellten Tod des Patienten bzw. Spenders. Der Anteil der Lebendspenden ist in Deutschland vergleichsweise niedrigm da hier nochmal besondere Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen.

Hochzeit Brautpaar (c) anurag1112 / pixabay.de

Mit der Hochzeit beginnt ein neuer Abschnitt im Zusammenleben (c) anurag1112 / pixabay.de

Selbstbestimmt alt werden, entscheiden und wohnen

Wie alt man sich fühlt, hängt oft nicht direkt mit der Anzahl der Kerzen auf dem Geburtstagskuchen zusammen. Viele Menschen blenden ihr zunehmendes Alter einfach aus. Sie fühlen sich nicht wie 46, 58 oder 76 sondern eben noch viel vitaler und fiter. Einmal mehr fällt es schwer, in Angesicht bester Gesundheit, an schlechte Zeiten und die notwendige Vorsorge zu denken. Viele wissen nur eines: nämlich, dass sie selbstbestimmt alt werden, entscheiden und wohnen möchten. Doch wie geht das eigentlich?

Kamera (c) familienfreund.de

Kamera (c) familienfreund.de

Die Angst vor der Angst und ihre Auswirkungen

Die Angst ist ein Gefühl, welche sich normalerweise in bedrohlichen für uns nicht einschätzbaren Situationen äußert. Angst an sich unterscheidet sich in objektunbestimmteund objektbezogene Angst. Warum Angst uns manchmal so beherrscht, dass wir sie nicht mehr allein überwinden können, wird seit Jahrhunderten behandelt und erforscht. Mittlerweile sind zumindest die Liste der möglichen Phobien extrem lang.

Hund chillt in der Küche (c) Foto: DK/familienfreund.de

Hund chillt in der Küche (c) Foto: DK/familienfreund.de

Sterben will ich zu Hause mit 24 Stunden Betreuung

Gute Pflege bis zum Tod ist der Wunsch vieler Deutschen. Gerade in den letzten Jahren, die womöglich mit (altersbedingten) Krankheiten behaftet sind, stehen viele immer wieder vor der selben Frage: Wo, wie und von wem möchte ich gepflegt werden? Das darüber hinaus jeder 2. in Deutschland noch im Krankenhaus stirbt, soll sich nach Umfragen im Volk so schnell wie möglich ändern. Mit Blick auf die aktuellen Berichterstattungen wird deshalb sehr rege über das Thema Sterbehilfe, Palliativversorgung und Pflege diskutiert. Wer darf, wo und wie sterben und wer darf, wo und wann dabei helfen.

Sonnenblume in der Hand als Symbol für Sterbevorsorge (c) h.b. / pixelio.de

Sonnenblume in der Hand als Symbol für Sterbevorsorge (c) h.b. / pixelio.de

Sterbehilfe ist kein Tabu – Sterbevorsorge wirft viele Fragen auf

(djd). Die stillen Gedenktage im November rücken die oft verdrängten Themen Tod und Sterben bei vielen in den Vordergrund. Nicht nur den verstorbenen Angehörigen wird dann gedacht, auch die eigene Vergänglichkeit wird den Menschen bewusst. Die Bereitschaft, sich mit schwierigen und belastenden Themen wie dem Tod auseinanderzusetzen, ist in der Gesellschaft längst kein Tabu mehr und Teil der Sterbevorsorge. Ein Beispiel ist die Sterbehilfe, über die in Deutschland derzeit intensiv diskutiert wird. Daraus ergeben sich auch viele Fragen zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Um diese Themen sowie neue Bestattungsformen und die finanzielle Vorsorge ging es bei der Telefonaktion.

Mann, nachdenklich (c) stephan n. / pixelio.de

Mann, nachdenklich (c) stephan n. / pixelio.de

Wenn man nicht mehr leben will – Fragen zum Suizid

Selbsttötung, Selbstmord oder Freitod – das bedeutet Suizid. Den Begriff zu erklären, geschieht schnell und schmerzlos – anders als mit dessen traumatischen Folgen umzugehen und die Auswirkungen zu verarbeiten. Es tritt etwas ein, womit man eben einfach nicht gerechnet hat. Ein (geliebter) Mensch, ein Bekannter, Freund oder Verwandter beschließt seinem Leben ein Ende zu setzen. Sei es beabsichtigt oder aber durch das Unterlassen lebenserhaltender Maßnahmen wie die Einnahme lebensnotwendiger Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeiten.