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Der aktuelle Monat im Grassimuseum Leipzig

Dauerausstellung Australien (c) GRASSI MVL

Dauerausstellung Australien (c) GRASSI MVL

Auch im Juli 2018 hält das Grassimuseum ein buntes Programm für kleine und große Menschen bereit. Mit der Installation Satellite to Kinshasa werden Leipzig und Kinshasa – zwei Städte, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, in dem Ausstellungsprojekt »Megalopolis – Stimmen aus Kinshasa« in Verbindung gebracht.

Ein kongolesisches Künstlerkollektiv unter der Leitung von Eddy Ekete und Freddy Tsimba entwickelt in mehreren Künstlerresidenzen in Leipzig und Kinshasa eine Ausstellung, welche die komplexe Realität der Metropole nach Leipzig transportiert. Bis zur Eröffnung der Ausstellung am 30. November 2018 nimmt der kongolesische Künstler Serge Diakota Besucher*innen mit seiner begehbaren Installation direkt in die pulsierende Megacity mit.

Termine im Juli 2018

  • Do, 12.07. / Di, 24.07 / Do, 26.07.:  14:00-16:00 FERIENSPIELE: Chapeau: Hüte, Tücher & Frisuren
    Schau mit uns den Menschen auf den Kopf! Dort ist Einiges zu finden: schräge Hüte, bunte Tücher,
    frisierte Haare und viel mehr. Kreiere mit uns deine eigene Kopfbedeckung.
    Alter: ab 6, Kursgebühr oder Kosten (m./o. Material): Kosten: 1 € mit FP, 2 € ohne FP plus 1 € für Material
  • Di, 17.07. / Do, 19.07. / Do, 31.07.: 14:00-16:00 FERIENSPIELE: Pimp me up! Bodypainting
    Körper werden bunt bemalt und verändert mit Farbe, Schmuck und viel mehr. Kommt mit uns auf
    Entdeckungstour lasst euch für euer Bodypainting inspirieren.
    Alter: ab 6, Kursgebühr oder Kosten (m./o. Material): Kosten: 1 € mit FP, 2 € ohne FP plus 1 € für Material
  • So, 22.07. Werkstatt-Tour Fremd
    In der »Werkstatt Prolog« setzen wir uns spielerisch mit Eigen- und Fremdwahrnehmungen
    auseinander. Eintritt: 4/3 €
  • Di, 24.07., 19:00 Geographische Gesellschaft zu Gast im GRASSI: Bunt sind schon die Meere – über die Plastikvermüllung mariner Ökosysteme
    Kunststoffe sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Aber wo landet all dieses Plastik, wenn es nicht mehr gebraucht wird? Es reichert sich in großer Menge in den Meeren an und bringt zahlreiche, noch nicht abschätzbare ökologische Schäden und Risiken mit sich. Besonders problematisch ist das sogenannte Mikroplastik. Die Vermüllung der Küsten und Meere betrifft ebenso die Tropen und Subtropen wie die Nordsee.
    Karin Steinecke, Bremen, Eintritt: 5 €, für Mitglieder*innen frei

Ausstellungen im Grassi Museum

  • SPURENLESE 2: Re-pair & Re-use bis 30.09.2018
    Zerbrochene oder beschädigte Haushaltsgegenstände brachte man früher zu einem »Flicker«. Aus China stammt das sogenannte »Nieten« von Porzellan, das die über Land ziehenden Handwerker mit ihren mobilen Werkstätten anboten. Schon 1666 beschreibt der Jesuitenmissionar Martinus Martinius die anspruchsvolle Art und Weise, mit der Porzellanflicker in dünnes, zerbrechliches Porzellan Löcher bohren, um danach mit Metallnieten die auseinander gebrochenen Stücke wieder so fest zusammen zu fügen, dass selbst heiße Flüssigkeiten gehalten werden. Die Restauratoren versuchen heute die Spuren dieser Reparaturtechnik zu erhalten. Mit dieser vollständigen mobilen Werkstatt, die bis 1912 in Peking in Gebrauch war, zeigt die Präsentation Werkzeuge, Materialien und Beispiele dieser großartigen Reparierkunst. Das Projekt wird unterstützt von der Erwin-Wickert-Stiftung Berlin.
  • SPURENLESE 3: Fragen an die Weltenhüter ab 04.03.2018
    Mit ernster Miene, schwerer Rüstung und stattlicher Größe zeigen die vier Weltenhüter aus der Freiherr Speck von Sternburg-Sammlung eine respekteinflößende Haltung: Als Wächter eines
    buddhistischen Tempels in Nordchina sollten sie Böses aus allen vier Himmelsrichtungen fernhalten. Bei Untersuchungen fanden die Restauratoren heraus, dass sich im Innern der Skulpturen Weihegaben aus Schriftrollen, Teepäckchen oder Räucherstäbchen befinden, die die Wirkmächtigkeit der Weltenhüter verstärken sollen. Die Erörterung dieses Aspekts sowie Fragen zum Umgang mit Ergänzungen aus früheren Maßnahmen und das jetzige Restaurierungsergebnis werden vorgestellt.
  • SAMMLUNGSPRÄSENTATION Made in Africa ab 29.06.2018
    Alltagsgegenstände, Möbel und Schmuck aus den historischen Beständen werden mit heutigem Design aus afrikanischen Metropolen konfrontiert. Vielfältige Materialien und Formen bis zum Recycling werden jeden Besucher inspirieren.
    Werkstatt-Prolog In Vorbereitung der zukünftigen Sammlungspräsentation ab 09.06.2018
    Jedes Museumsobjekt hat seine eigene Geschichte und ist auf unterschiedlichsten Wegen nach Leipzig gelangt. Sie erzählen nicht nur von fernen Ritualen oder Religionen, sondern auch von Kolonialen Kriegen, Konflikten, Begegnungen, entstandener Leere oder von uns selbst. Zu sehen und zu hören sind Objekte, die in Kisten flüstern, ein Regen von anonymen historischen Porträts, eine absurde Wunderkammer über Sammlungs- und Ordnungswut, ein sächsisches Wohnzimmer über Rituale, Darstellungen europäischer Kolonialherren aus afrikanischer oder asiatischer Sicht und noch vieles mehr. Eine Werkstatt, die einlädt zum Mitmachen, Spielerischen Lernen, aber auch zum Nachdenken. Für Jung und Alt.
  • INSTALLATIONEN Museum on the Couch ab 22.06.2018
    Ein interdisziplinäres Projekt, in dem sich Studierende mit aktuellen Fragen ethnologischer Museen weltweit befassen. Dabei entstehen zahlreiche Installationen in der Dauerausstellung.

Kontakt:

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen (SES)
Johannisplatz 5–11, 04103 Leipzig

Telefon: 0341/97 31-900
Fax: 0341/97 31-909
mvl-grassimuseum@ses.museum
www.mvl-grassimuseum.de

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10–18 Uhr
Eintritt-Ausstellungen: 8/6 €; am 1. Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei; bis 16 Jahre frei

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