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Der aktuelle Monat im Grassimuseum Leipzig

Dauerausstellung Australien (c) GRASSI MVL

Dauerausstellung Australien (c) GRASSI MVL

Leipzig und Kinshasa – zwei Städte, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, werden in dem Ausstellungsprojekt »Megalopolis – Stimmen aus Kinshasa« in Verbindung gebracht. Ein kongolesisches Künstlerkollektiv unter der Leitung von Eddy Ekete und Freddy Tsimba entwickelt in mehreren Künstlerresidenzen in Leipzig und Kinshasa eine Ausstellung, welche die komplexe Realität der Metropole nach Leipzig transportiert. Bis zur Eröffnung der Ausstellung am 30. November 2018 nimmt der kongolesische Künstler Serge Diakota Besucher*innen mit seiner begehbaren Installation direkt in die pulsierende Megacity mit.

Termine im November 2018

  • 14.11. / 19:00 SALAM DEUTSCHLAND
    Lesung und Gespräch: „Frauen dürfen hier nicht träumen“
    Die saudische Autorin Rana Ahmad spricht über ihren Traum nach einem selbstbestimmten Leben. Sie erzählt, warum sie ihre Familie und ihr Heimatland Saudi-Arabien den Rücken kehrte. Anschließend Gespräch über Frauenbilder im Islam mit der Autorin & Vertreterinnen von Terres des Femmes, Zonta Club Leipzig und Säkulare Flüchtlingshilfe. Gemeinsam mit der Giordano-Bruno-Stiftung; Eintritt: 4/3€
  • 16.11. / 16:30 MUSEUMSEINTRITT / TREFFPUNKT: KASSENFOYER
    KURZFÜHRUNG: Ronda Rápida in 45 Minuten schlauer!
    Immer am Freitag gehen wir auf eine schnelle spannende Tour mit kleiner Diskussion im Anschluss. Mit wechselnden Schwerpunkten bieten wir Besucher*innen eine Möglichkeit uns und unsere Themen besser kennen zu lernen. Neben Sammeln oder Kolonialismus begegnen uns auch Felder wie Fremdheit, Identität sowie spannende Einblicke in Objektgeschichten.
    16.11. / 19:00 Urban Africa
    Afrofuturismus meets Richard Wagner: Lectureperformance, Installation & Salongespräch
    Der afrodeutsche Spoken-Word-Künstler und Dramaturg Philipp Khabo Koepsell stellt sein Projekt „Beyond Wagner’s Futures“ vor: In einer Lectureperformance und multimedialen Installation präsentiert er seine futuristische Bearbeitung der kolonialen Visionen Richard Wagners. Er zeigt den Komponisten in dessen Heimatstadt Leipzig in ganz neuem Licht. Eintritt: 4/3€
  • 18.11. / 14.00 – 17.00 NEU! Kre.Aktiv Werkstatt!
    Museum ist öde? Von wegen! Jeden Monat laden wir Kinder und Jugendliche ins Museum ein, um verschiedene Kreativangebote und Inhalte unseres Museums kennen zu lernen. SPECKSTEIN – Im Stein muss ein Geheimnis sein! Gemeinsam mit Marina Wehrmann könnt ihr einen Nachmittag lang lernen, wie aus einem einfachen Stück Speckstein und etwas Werkzeug ein kleines Kunstwerk entstehen kann. Beim Rundgang durch die Ausstellung bekommt ihr Anregungen und Hintergrundinfos für den anschließenden Kreativ-Workshop. 4/3€ plus 2€ Materielakosten / Voranmeldung unter: 0341-9731913 oder Besucherservice@skd.museum
  • 21.11. / 19:00 Decolonize Germany! Diskussion mit postkolonialen Initiativen aus Ost-, West-, Süd- und Norddeutschland
    Das Erbe der Kolonialzeit findet sich nicht nur im Museum, sondern auch in der Architektur und den Denkmälern und Straßennamen der Städte. Seit Jahrzehnten setzen sich zahlreiche
    zivilgesellschaftliche Initiativen deutschlandweit für eine kritische Auseinandersetzung der Öffentlichkeit mit der deutschen Kolonialvergangenheit ein. Im Gespräch mit Akteuren postkolonialer Initiativen aus Städten wie Berlin, München, Hamburg oder Leipzig möchten wir der Frage nachgehen, wie mit den Spuren der kolonialen Vergangenheit in unterschiedlichen Städten umgegangen wird. Was wird debattiert, was verdrängt und verschwiegen? Wessen Geschichten werden gehört, wessen Lebensspuren wahrgenommen? Was ist der Status Quo? / Eintritt: 4/3€
  • 23.11. / 16:30 MUSEUMSEINTRITT / TREFFPUNKT: KASSENFOYER
    KURZFÜHRUNG: Ronda Rápida in 45 Minuten schlauer!
    Immer am Freitag gehen wir auf eine schnelle spannende Tour mit kleiner Diskussion im Anschluss. Mit wechselnden Schwerpunkten bieten wir Besucher*innen eine Möglichkeit uns und unsere Themen besser kennen zu lernen. Neben Sammeln oder Kolonialismus begegnen uns auch Felder wie Fremdheit, Identität sowie spannende Einblicke in Objektgeschichten.
  • 27.11. / 19:00 5 € / FÜR MITGLIEDER*INNEN FREI
    GEOGRAPHISCHE GESELLSCHAFT ZU GAST IM GRASSI

    Globaler Wettbewerb: Südamerikas Weinregionen im Umbruch Am Beispiel argentinischer und chilenischer Weinregionen geht Gerhard Rainer der Frage nach, wie sich die Globalisierung der Weinwirtschaft auf der lokalen Ebene auswirkt.
  • 30.11. / 16:30 MUSEUMSEINTRITT / TREFFPUNKT: KASSENFOYER
    KURZFÜHRUNG: Ronda Rápida in 45 Minuten schlauer!
    Immer am Freitag gehen wir auf eine schnelle spannende Tour mit kleiner Diskussion im Anschluss. Mit wechselnden Schwerpunkten bieten wir Besucher*innen eine Möglichkeit uns und unsere Themen besser kennen zu lernen. Neben Sammeln oder Kolonialismus begegnen uns auch Felder wie Fremdheit, Identität sowie spannende Einblicke in Objektgeschichten.
  • 30.11. / 19:30 EINTRITT FREI Ausstellungseröffnung. Kinshasa im Grassi
    Megalopolis – Stimmen aus Kinshasa, Musik, Performances, Talks & Drinks! Im Beisein der Kuratoren Eddy Ekete und Freddy Tsimba und Künstler*innen aus Kinshasa.

Ausstellungen im Grassi Museum

  • Installation: Satellite to Kinshasa
    Leipzig und Kinshasa – zwei Städte, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, werden in dem Ausstellungsprojekt »Megalopolis – Stimmen aus Kinshasa« in Verbindung gebracht. Ein kongolesisches Künstlerkollektiv unter der Leitung von Eddy Ekete und Freddy Tsimba entwickelt in mehreren Künstlerresidenzen in Leipzig und Kinshasa eine Ausstellung, welche die komplexe Realität der Metropole nach Leipzig transportiert. Bis zur Eröffnung der Ausstellung am 30. November 2018 nimmt der kongolesische Künstler Serge Diakota Besucher*innen mit seiner begehbaren Installation direkt in die pulsierende Megacity mit.
  • IN DER DAUERAUSSTELLUNG / SEIT 09.06.2018 – Werkstatt-Prolog
    Alle Museumsobjekte haben eine eigene Geschichte und sind auf unterschiedlichsten Wegen bis ins Grassi gelangt. Sie erzählen nicht nur von Ritualen oder Religionen, sondern auch von kolonialen Kriegen, Konflikten, Begegnungen, entstandener Leere und von uns selbst. Die bisherigen Konzepte ethnologischer Museen europaweit werden zunehmend in Frage gestellt, wie aktuelle Debatten zeigen In der Werkstatt Prolog können Besucher*innen mehr über Kolonialismus, Fremdheit, Identität, Rassismus und Restitution erfahren. Eine Werkstatt, die einlädt zum Mitmachen, spielerischen Lernen, aber auch zum Nachdenken. Für Jung und Alt.

Kontakt:

GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen (SES)
Johannisplatz 5–11, 04103 Leipzig

Telefon: 0341/97 31-900
Fax: 0341/97 31-909
mvl-grassimuseum@ses.museum
www.mvl-grassimuseum.de

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag von 10–18 Uhr
Eintritt-Ausstellungen: 8/6 €; am 1. Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei; bis 16 Jahre frei

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