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Arbeitskleidung – als Aushängeschild für einen attraktiven Arbeitgeber

Arbeitsbekleidung bindet Ihre Mitarbeiter (c) sallina13 / pixabay.de

Ein Riesenthema in den Workshops zur Fachkräftesicherung war und ist der Wunsch seine Mitarbeiter mit Zusatzleistungen an den Arbeitgeber, die Stelle und das Unternehmen zu binden. Ein wesentlicher Punkt ist und bleibt die Arbeitskleidung. Denn die hat einfach viele Vorteile.

Warum Arbeitskleidung mehr als nur Schutz bedeutet

Arbeitskleidung kennen viele Mitarbeiter in Ihrem Berufsalltag. Sei es als Monteur, in der Pflege, im Krankenhaus oder bei der deutschen Bahn bzw. Post – Arbeitskleidung hat nach innen und außen eine große Wirkung. Vom einheitlichen Erscheinungsbild der Mitarbeiter bis zum Wiedererkennungswert für den Kunden bzw. die Zuordnung zum Unternehmen macht Arbeitskleidung Sinn, wenn Sie Ihre Mitarbeiter binden wollen. Dabei ist das Spektrum an Arbeitskleidung riesengroß. Es reicht vom schlichten Kittel bis hin zur Hightech-Anzug, der Ihren Mitarbeiter ultimativ vor Gefahren bei der Arbeit schützt. Während bei gefahrvollen Tätigkeiten der Arbeitgeber die notwendige Kleidung stellen muss, kann man im Handwerksbetrieb um die Ecke frei wählen, welche Teile der Arbeitskleidung notwendig und sinnvoll sind.

Gebrandet oder nicht und warum?

In schöne, funktionelle und qualitativ hochwertige Arbeitskleidung lohnt sich für Sie als Arbeitgeber die Investition. Ziel ist es, die Zugehörigkeit zum Unternehmen positiv hervorzuheben. In Arbeitskleidung muss sich Ihr Mitarbeiter pudelwohl fühlen. Immerhin begleitet Sie Ihn den ganzen Arbeitstag. Um Ihre Arbeitskleidung individuell zu gestalten, bedrucken Sie diese doch am Besten mit Ihrem Firmenlogo, dem Maskottchen, einem Bild oder dem Firmenleitsatz bzw. -motto. Das erhöht die Bindung und Wirkung von Arbeitskleidung. Ebenso trägt das Bedrucken der Kleidung mit Ihren Zeichen dazu bei, Mitarbeiter zu gewinnen und/oder abzuwerben.

Elitäre Arbeitskleidung mit Tradition

Wirft man einen Blick in die Geschichte der Arbeitskleidung geht es auch zum größten Teil um Stolz und Liebe zum Tun und damit zum Arbeitgeber bzw. zum Unternehmen. So tragen die Zimmerer Ihre Kluft auch in der ‚Freizeit‘. Die Kluft ist mehr ein Lebensgefühl und dient auch der Erreichung mehrerer ‚Karrierestufen‘. Geht ein Handwerker auf die Walz erkennt man das z. B. an seiner Kluft. Die Tradition der Walz reicht bis ins Mittelalter zurück und dient vor allem dem Sammeln von Erfahrungen. An der Kluft sind auch Zunfterkennungszeichen sichtbar.

Bergarbeiter, Knappen oder Kumpel

Bei den Bergleuten spricht man im Übrigen von der Tracht. Die schöne Uniform, die Sie heute bei Bergparaden sehen, entspricht nicht der traditionellen Arbeitskleidung im Tagesgeschäft. Getragen wurden neben einem meist weißem Gewand vor allem das typische Zubehör der Bergleute – die Bergtasche, das Arschleder und der Kniebügel. Die Tradition des Bergbaus geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Trotz Ihrer Arbeitskleidung und der Werkzeuge wurden nur wenige Bergleute in dieser Zeit älter als 25 Jahre. Der Staub, die feuchte Kälte und die schwere Arbeit setzten den Bergleuten zu. Die Bergmannsuniformen, die wir heute bei den traditionellen Bergparaden im Erzgebirge sehen, verdankt der Bergmann einer neuen Bekleidungsrichtlinie die etwa 300 Jahre zurückreicht. Die Bergleute sollten sich präsentieren und dazu bedurfte es aus Sicht des Dresdner Hofes einer Ausgehuniform. August von Herder legt 1827 in Freiberg nochmal nach. Er inszenierte dort prächtige Bergaufzüge mit noch prächtigeren Uniformen.

Dienstkleidung oder Berufskleidung?

Ordnen Sie als Arbeitgeber das Tragen von Arbeitskleidung an bzw. handelt es sich um Schutzkleidung spricht man von Dienstkleidung. Die Uniform der Polizei z. B. wäre, wie die der deutschen Bahn oder der Post eine Dienstkleidung. Legen Arbeitnehmer Ihre Dienstkleidung im Betrieb an, gilt dieses Anlegen als Arbeitszeit und wird in der Regel in deutschen Unternehmen vergütet. Bei Dienstkleidung bestimmen Sie als Arbeitgeber auch die Qualität, den Umfang, das Material oder die Farbe. Die sogenannte Berufsbekleidung, wie z. B. die Zimmererkluft oder die Kochjacke beschafft der Arbeitnehmer in der Regel selbst. Berufskleidung hat ebenfalls eine lange Tradition. Nach Ständen entwickelten sich im Mittelalter nach und nach bestimmte Gewänder und Requisiten. Noch heute erkennt man im Märchenfilm sofort den Schmied oder den Spielmann. Die medizinische Berufskleidung geht auf die Krankenpflege in Klöstern zurück. Die Ordensschwestern pflegten die Alten und Kranken. Sie trugen dazu meist einfach Gewänder und die Kopfhaube, die es heute schon nicht mehr im Pflegeberuf bzw. der Medizin gibt. Auch die Farben von Berufsbekleidung haben sich in den letzten Jahrhunderten verändert. Die Kittel sind nicht mehr nur weiß sondern kommen auch farbenfroh daher. Manchmal erkennt man auch an den Farben die einzelnen Gewerke und Berufe.

Die Uniform

Das Tragen einer Uniform nimmt vor allem den Focus weg von der Person und lenkt ihn auf die Aufgabe bzw. Funktion. Ebenso wird mit einer Uniform die Zugehörigkeit zu einer Organisation abgebildet. Schon in der Antike gab es teilweise einheitliche Kampfbekleidung. Richtig in Fahrt kam die einheitliche Kleidung beim Militär erst ab dem 15. Jahrhundert. Die Fürsten beauftragten immer öfter Söldnerheere mit dem Kampf für sich. Der Auftraggeber zahlte die ‚Dienstbekleidung‘ und die Verpflegung des Heeres. Die Soldaten trugen dann im Kampf auf Ihren Uniformen auch entsprechende Wappen und Erkennungszeichen. Die Amtskleidung ist aber nicht nur beim Militär bekannt. Früher trugen auch Beamte Ihre Amtstracht. In Krankenhäusern ist Arbeitskleidung vorgeschrieben, um sich vor Keimen, Bakterien und Viren zu schützen. Die Bekleidung verhindert hier die Übertragung. Nach Dienstschluss wird die Kleidung vom Arbeitgeber gewaschen. Sie verbleibt in der Regel im Unternehmen.

Was Arbeitskleidung bewirken kann

Arbeitskleidung schützt nicht nur, sie kann also auch stolz machen und Ihren Mitarbeiter von anderen Mitarbeitern anderer Unternehmen unterscheiden. Wenn Sie als Arbeitgeber über die gesetzliche Schutzfunktion hinaus noch was gutes für Ihren Mitarbeiter tun wollen, bieten Sie Ihm doch gute und hochwertige Arbeitskleidung an. Auch für den Kunden, den Ihr Mitarbeiter in Ihrem Auftrag bedient, kann die Arbeitskleidung z. B. ein Merkmal für guten Service sein. So erkennt man den Portier im Hotel oft schon von weitem. Auch der Schornsteinfeger mit seinen schwarzen Sachen erweckt beim Kunden hohe Vertraulichkeit. Ein Ausweis zu zeigen oder ein Schreiben vom Arbeitgeber ist in der Regel nicht notwendig. Im Übrigen macht das mehr zur Arbeitskleidung den attraktiven Arbeitgeber aus. Wollen Sie das Ihr Arbeitnehmer solche Kleidung trägt, dann tragen Sie am Besten die Kosten dafür. Wer noch eines drauf setzen will, übernimmt als besonderen Service, wie im Krankenhaus, auch die Reinigung der Arbeitssachen.

 

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