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DIHK stellt Umfrage zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor

Vom 'Gedöns' zum Schlüssel gegen den Fachkräftemangel - (c) DIHK.de, August 2012

Vom 'Gedöns' zum Schlüssel gegen den Fachkräftemangel - (c) DIHK.de, August 2012

Der Engpass an Kinder-Betreuungsplätzen wird „für die Betriebe zum immer größeren Ärgernis“ – das kritisiert Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), vor dem Hintergrund eines aktuellen IHK-Unternehmensbarometers. Wie die Industrie- und Handelskammern (IHKs) in einer Online-Umfrage ermittelten, zwingt der Mangel an geeigneten Betreuungsmöglichkeiten die Betriebe zum Handeln. „Jedes dritte Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten engagiert sich daher bereits selbst oder plant dies für die Zukunft – durch Plätze in einer Betriebskita oder Belegplätze in einer Kita“, berichtete Driftmann der Tageszeitung „Die Welt“ .

Um dieses Engagement zu unterstützen, müsse die Politik bürokratische Hürden beim Errichten vor allem von betrieblichen Kindertagesstätten beseitigen. „Das alles ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Unternehmen nicht Ausputzer für Bund, Ländern und Kommunen sind.“

Die aktuelle Umfrage mit dem Titel „Vom ‚Gedöns‘ zum Schlüssel gegen den Fachkräftemangel“ belegt, dass sich das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie mittlerweile zu einem strategischen Handlungsfeld für Betriebe entwickelt hat. Sie zeigt unter anderem, dass 90 Prozent der Unternehmen flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle anbieten oder dies für die Zukunft planen.

Auch auf die immer größere Bedeutung, die die Pflege von Angehörigen erhält, reagieren die Betriebe: Jedes zweite Unternehmen unterstützt seine Mitarbeiter hierbei; fast jedes dritte will zukünftig Familienpflegezeit anbieten.

Sie finden das IHK-Unternehmensbarometer mit diesen und weiteren Ergebnissen zum kostenfreien Download.

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