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donate me – oder es war doch nur ein bleistift

Schild : Klauen verboten, sonst (c) Egon Haebich / pixelio.de

Schild : Klauen verboten, sonst (c) Egon Haebich / pixelio.de

wissen sie, warum die ddr pleite ist ? nicht wegen der demo’s, der stasi oder der sed – nein, wegen dem ständigen klauen und stehlen. jeder hat mal einen hefter, ein paar büroklammern, einen sack zement, einen schraubenzieher, ein glas gurken oder, oder, oder mitgenommen.

„na und“ werden sie hoffentlich nicht sagen. das waren doch höchstens 1, 2 o. 3 alu-chips (sprich: mark). kurz nachgedacht – 1.000 mitarbeiter nehmen 1 mark mit – richtig 1.000 mark schaden. (stichwort: bagatelldiebstahl)

es war doch nur ein bleistift?

und genauso argumentiert auch die präsidentin des bundesarbeitsgerichtes in der süddeutschen gegen die populistisch agierenden grünen und spdler.

statt die arbeitgeber als herzlos zu kritisieren, griff schmidt die betroffenen arbeitnehmer an. “wie kommt man eigentlich dazu, ungefragt maultaschen mitzunehmen? oder eine klo-rolle, oder stapelweise papier aus dem büro?” das habe “mit fehlendem anstand” zu tun, sagte die präsidentin.

als unternehmer können sie es verständlicherweise nicht dulden, das sie ihres eigentumes beraubt werden. stellen sie sich vor, welchen aufschrei es bei den gewerkschaften gäbe, sie würden dem mitarbeiter etwas weg nehmen – blut zum beispiel .

einen familienservice für ihre mitarbeiter einzurichten ist das eine. aber wenn einige sich nicht an die regeln halten, muss es auch konsequenzen geben. wir haben es (leider) nicht nur einmal erlebt, das die wiedereinsteigende mutter bzw. der vater einen platz in einer einrichtung hatten und dennoch damit argumentierten, das die sechs kilometer entfernte einrichtung viel zu weit weg ist und, um eine vereinbarkeit von familie und beruf überhaupt möglich zu machen, den einen platz um die ecke bekommen muss.

sorry, aber irgendwann hört der spass wirklich mal auf.

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