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Mobilitätsbereitschaft steigt: Führungskräfte werden mobiler

Kompetenz (c) S. Hofschläger / pixelio.de

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Mobilitätsbereitschaft als Zeichen von Flexibilität ist oftmals Einstellungsvoraussetzung für Führungskräfte. Dies bestätigte eine von der DIS-AG veröffentlichte Studie, bei der europaweit über 10.000 Führungskräfte aus den Bereichen Industrie, Finance sowie Office & Management befragt wurden.

Weltweit arbeiten und führen

Viele Manager und Führungskräfte in Konzernen arbeiten weltweit verteilt bzw. sind das Reisen als Teil Ihrer Aufgabe gewohnt. Ist die persönliche Anwesenheit erforderlich müssen Führungskräfte und Manager schnell und zuverlässig zur Aufgabe reisen. Die Forderung von Flexibilität und Mobilitätsbereitschaft ist seit Jahren globaler Trend. Aktuell liegt der Schwerpunkt aber auf dem Vorhandensein von sogenannten Soft Skills und modernen Führungsstrategien. 58,3 % der befragten Spezialisten und Manager wären bereit, für eine ansprechende Position umzuziehen. Bei Bewerbern aus den Bereichen Controlling, Finanzen, Marketing und Human Resources sind es jeweils über 60 %. Aber auch bei Jobanwärtern für Leitungspositionen in der Industrie liegt die Prozentzahl vergleichsweise hoch.

Flexibilität beim Weg erforderlich

Die Bereitschaft zum Wechsel des räumlichen Lebensmittelpunktes verlangt den Managern auch beim täglichen Weg zur Arbeit eine hohe Flexibilität ab. So würden 40 Prozent der Befragten pro Tag zwischen 50 und 150 Kilometer und weitere 42 Prozent immerhin noch zwischen 25 und 50 Kilometer zurücklegen, um Ihre Arbeitsstätte zu erreichen. Aber längere Arbeitswege sind nur ein Teil der Flexibilität. Viele Führungskräfte und Manager müssen für attraktive Stellen weltweit flexibel sein. Als Arbeitgeber unterstützen Sie dort am besten ganz praktisch bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Familienangehörige Ihrer Fachkraft

Wir unterstützen beim Standortwechsel

Wenn Sie Ihren Mitarbeiter für Führungsaufgaben begeistern und gewinnen wollen, bedarf es neben der Offerte für den nächsten Karriereschritt und dem besseren Gehalt, dass die Familienangehörigen bei einer möglichen Verlagerung des Lebensmittelpunktes mitgenommen werden können. Sowohl die Möglichkeit für als auch gegen eine dieser Varianten sollten Sie für die Entscheidung Ihrer Führungskraft für bzw. gegen die neue Position vorbereiten. Wir unterstützen Sie als Arbeitgeber ganz praktisch mit unserem Fachkräftelotse. Damit Ihre Führungskräfte nicht abwandern und sich aufgrund von viel Reisebereitschaft und zu Gunsten eines kürzeren Arbeitsweges bzw. der Familienplanung aus dem Konzern in den Mittelstand verabschieden, sollten Sie durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen die Wechselwilligkeit Ihrer Mitarbeiter im Auge behalten. Oft fällt die Entscheidung sich zu verändern lange bevor Sie die Kündigung auf dem Tisch haben.

Mitarbeitergewinnung wird schwieriger werden

Die Studie der DIS -AG weist auch daraufhin, dass die befragten Bewerber eine deutliche Präferenz hin zu kleinen und mittelständischen Firmen besitzen. Am liebsten in einem mittelständischen Betrieb möchten 42,8 %, in einem kleinen Betrieb 23,7 arbeiten. Lediglich 33,4 % bevorzugen ein Großunternehmen. Die Ergebnisse belegen aber auch, dass die für die Führungskräfte verbesserte Situation am Arbeitsmarkt noch nicht zu einer Einstellungsänderung geführt hat. Auf diese Befragungsergebnisse sollten Sie als mittelständischer Arbeitgeber umgehend reagieren und Ihre Gewinnungskampagne starten. Der sich anbahnende Fachkräftemangel wird sich in den nächsten Jahren manifestieren. BewerberInnen und Nachwuchskräfte werden knapp. Für Sie als Mittelständler heißt das nichts anderes als heute schon an morgen zu denken und Ihr Unternehmen langfristig auf funktionierende Fachkräftesicherung auszurichten.

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