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Kinder im Büro sind bei uns ein gewohntes Bild

Hamburger Familiensiegel - Allianz für Familien (c) hamburg.de

Hamburger Familiensiegel - Allianz für Familien (c) hamburg.de

„Jeden Tag Gutes tun“, lautet der Slogan der Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG, von den Kunden liebevoll und kurz „Budni“ genannt. Der direkte Draht zu Kunden und Mitarbeitern ist in Hamburg und der Region bekannt. Die Auswertungen durch den deutschen Kundenmonitor sorgen seit Jahren regelmäßig für eine Spitzenposition in den Bereichen kompetente Beratung, Verfügbarkeit und Freundlichkeit. Budni wurde darüber hinaus zum zweiten Mal mit dem begehrten Siegel für eine familienfreundliche Beschäftigungspolitik ausgezeichnet. Kurzum: 

Die Angestellten in den Filialen, im Wandsbeker Zentrum oder im Hochregallager in Allermöhe fühlen sich als „Budnianer“ und sind dem Familienunternehmen treu verbunden. Es kann auch nicht anders sein, denn sonst hätte der Experte für Schönheit und Gesundheit im Wettbewerb „Hamburgs beste Arbeitgeber 2012“ bei der Mitarbeiterbefragung kaum so gut gepunktet und sich als einer der fünf besten Arbeitgeber in Hamburg profilieren können.

Die familienfreundliche Politik wird vor allem durch die Geschäftsführung in vielen persönlichen Kontakten mit den Angestellten gelebt: Gabriele und Cord Wöhlke haben sich in der Stadt einen exzellenten Ruf als Akteure für viele soziale Projekte erworben und trotz des unternehmerischen Erfolgs „Bodenhaftung“ bewahrt. Mitarbeitern wird zu den Geburtstagen persönlich gratuliert, in der Weihnachtszeit fahren die Familienmitglieder zu persönlichen Gesprächen in die Filialen.

Tochter Julia Wöhlke ist als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für den Mitarbeiterbereich und hat die Unternehmenskultur ihrer Eltern verinnerlicht. Für sie sind Vertrauen und Kommunikation der Schlüssel für eine erfolgreiche Philosophie, die auf Familienfreundlichkeit setzt. Denn gerade im Einzelhandel ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Thema. „Unsere Öffnungszeiten in den Filialen unterscheiden sich teilweise erheblich von den Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen. Wir suchen deshalb gemeinsam nach Lösungen“, sagt die Junior-Chefin von Budni. Mit individuellen Arbeitszeiten wird dem Rechnung getragen. In der Filiale in Lübeck gibt es sogar auf Teamleiterebene Jobsharing. Das klappt laut Julia Wöhlke ebenso wunderbar wie das Modell „Azubi in Teilzeit“.

Unter den jungen Menschen, die im Drogerieunternehmen als Kosmetikerinnen, Drogisten, Lagerlogistiker und Verkäuferinnen ausgebildet werden, sind natürlich auch einige junge Mütter. Eine Auszubildende aus der Filiale Berner Heerweg ist 24 Jahre alt und genießt bei Budni die Sonderregelung, inklusive Schulzeit 30 Stunden wöchentlich arbeiten zu dürfen. „Sie hätte sonst auf dem Arbeitsmarkt als junge Mutter keine Chance gehabt“, sagt Julia Wöhlke, die übrigens nie von Humankapital oder Humanressourcen redet, sondern nur von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Auch während der Elternzeit wird der Kontakt gehalten. Bei Familienfeiern und Schulungen sind diese Mütter und Väter selbstverständlich mit dabei. Beim Wiedereinstiegsgespräch werden Optionen für den beruflichen Einsatz besprochen. Die Quote der Wiedereinsteiger nach zwei bis drei Jahren „Babypause“ ist hoch, weil der Einstieg auf Wunsch sukzessive erfolgen kann. „Wir gewinnen mit dieser Option viele Mitarbeiter“, weiß Julia Wöhlke, die für die vierte Generation des vor 100 Jahren gegründeten Unternehmens steht. Diese familienfreundlichen Konzepte machen zudem den Karriereweg für Frauen leichter. Der Führungsnachwuchs in der Bezirks- und Filialleitung ist zu 70 Prozent weiblich. Da erübrigt sich die Diskussion um eine Frauenquote.

Eine Besonderheit sind die Kinderfreizeiten für den Nachwuchs auf Sylt, um die langen, betreuungslosen Zeiten während der Sommerferien zu überbrücken. Seine Wertschätzung drückt Budni auch bei Brunchterminen aus. Zu denen wird die ganze Familie eingeladen, wenn der Vertrag in die unbefristete Phase wechselt. Eine Urkunde gibt es noch dazu. Wenn in der Wandsbeker Firmenzentrale Betreuungsnot herrscht und Mitarbeiter ihre Kinder ohne Beaufsichtigung allein daheim lassen müssten, wird einfach auf Kita-Betrieb umgestellt. „Die Kinder sind oft mit hier und sitzen dann beispielsweise vor dem PC. Kinder im Büro sind bei uns ein gewohntes Bild“, so Julia Wöhlke augenzwinkernd.

Budnianer zu sein, macht bei all diesen Angeboten offenbar auch nach dem Eintritt in das Rentenalter viel Spaß. Der Springerpool – Mitarbeiter, die für personelle Engpässe oder Sonderaktionen wie Filialeröffnungen aushelfen – wird von altgedienten und erfahrenen Mitarbeitern dominiert. „Wir profitieren vom Fachwissen und von der Flexibilität, daher wäre es schade, wenn diese ehemaligen Mitarbeiter, die immer noch arbeiten wollen, zuhause auf dem Sofa sitzen müssten“, sagt Julia Wöhlke.

Das gilt im besonderen Maße für Frau Amende, die mit über 80 Jahren in der Filiale in der Bergstraße volles Engagement zeigt und sich nicht nur bei den Stammkunden größter Beliebtheit erfreut.

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2 Kommentare zu “Kinder im Büro sind bei uns ein gewohntes Bild”

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