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komplizen als mentoren?

Schule Tafel (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

jung, motiviert und entscheidungsfreudig sollen die fachkräfte von  morgen sein. sich freuen auf schule, ausbildung und beruf – wissen, wo es lang geht und pläne schmieden. was in vielen unternehmen längst gang und gebe, hält auch nun in die schule einzug. mentorenprogramm heißt das zauberwort, welches die garantie auf bessere fachkräfte noch verstärken soll.

in dresden startete vor kurzem das schüler-mentoring-programm „die komplizen“. innenminister markus ulbig hat die schirmherrschaft übernommen. das programm unterstützt elft- und zwölftklässler bei der vorbereitung auf das berufsleben. dafür treffen sich die schüler über ein halbes jahr regelmäßig mit einem mentor, besuchen seminare und besichtigen verschiedene arbeitsplätze.

 

innenminister ulbig: „fachkräftebedarf heißt: jeder wird gesucht. wichtig ist, dass wir vor allem die potentiale im eigenen land nutzen. motivierte junge leute sind bei uns in sachsen gefragt wie nie. das programm „die komplizen“ unterstützt unsere sächsischen schüler dabei, herauszufinden, welcher beruf für sie der richtige ist und welche arbeitgeber es in der umgebung gibt. ganz nebenbei leisten die mentoren-tandems gute integrationsarbeit für schüler mit migrationshintergrund.“

 

das komplizen-programm läuft bereits erfolgreich in anderen städten. in dresden startet das programm dieses schuljahr mit 100 schülern. es nehmen neun gymnasien aus dresden und umgebung teil. als mentoren engagieren sich unter anderem berufstätige aus wirtschaft, wissenschaft, kultur und verwaltung. sieben mentoren stammen aus dem sächsischen staatsministerium des innern und bieten auch verschiedene arbeitsplatzbesichtigungen an. weitere informationen zum programm „die komplizen“ gibt es unter www.die-komplizen.org

 

mitmachen?

nicht jeder kann einfach so mentor sein. geeignet muss man sein , referenzen bringen und ein training absolvieren. da es mehr schüler gibt als unternehmen und mentoren ist das programm vielerorts überbucht. jedes unternehmen kann zusätzliche plätze finanzieren . 1500 euro kostet ein platz. den wissenstransfer allgemein kann man mit geldspenden unterstützen.

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