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Kostenloser Service zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Vereinbarkeit von Beruf und Familie | Beispiele von Unternehmen (c) demografienetzwerk-frm.de

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 24 der Serie Demografienetzwerk Frankfurt Rhein Main

„Auch wenns schon mal anstrengend wird: Für meine Familie ist immer genug Zeit da – und meine Firma unterstützt mich dabei!“ (Claudia Gottschalk, Infraserv-Mitarbeiterin)

Bei Infraserv Höchst hat man sich schon vor Jahren für ein umfangreiches Unterstützungspaket entschieden, um für die Menschen, die dort arbeiten, familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen, Kindernot- und Kleinkinderbetreuung sowie Fitnessangeboten bietet Infraserv seinen Beschäftigten bereits im vierten Jahr auch Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf an und ging damit im Industriepark Höchst mit gutem Beispiel voran.

Die Initiative für die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister ging vom Infraserv-Betriebsrat aus und stieß bei der Personalleitung schnell auf offene Ohren. „Wer einen Pflege- oder Krankheitsfall in der Familie hat, ist oftmals überfordert und weiß nicht, an wen er sich wenden kann. In solchen Fällen steht den Mitarbeitern/innen jetzt ein kompetenter und vor allem unabhängiger Ansprechpartner zur Verfügung“, erklärte Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann bei der Vorstellung des Services vor knapp vier Jahren. Dabei beschränkt man sich bei Infraserv nicht nur auf Vorträge und Schulungen zu diesem Thema, sondern bietet den Mitarbeitern/innen über einen externen Dienstleister kontinuierlich ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot, das immer dann abgerufen werden kann, wenn gerade Bedarf oder ein pflegerischer Notfall in der Familie aufgetreten ist. „Hintergrundgespräche mit dem Betriebsrat, der uns auf schwierige Einzelfälle im Zusammenhang mit der Pflege von Angehörigen in der Belegschaft aufmerksam machte, gaben den Anstoß, in diesem Bereich aktiv zu werden“ erläutert Dr. Wolfhart Burdenski, Leiter Human Resources bei Infraserv, „und für einen externen Anbieter haben wir uns entschieden, weil viele sich scheuen, offen darüber zu sprechen, dass sie einen pflegebedürftigen Angehörigen in der Familie haben.“

Das Angebot sichert den Beschäftigten absolute Vertraulichkeit zu und ist für sie kostenlos. Ob man „nur“ Informationen zum Thema „Verfügungen und Vollmachten“ benötigt oder eine Tageseinrichtung für die dementen Eltern sucht; ob es darum geht, sich generell über Wohnformen im Alter zu informieren oder kurzfristig einen Reha-Platz braucht oder Unterstützung bei der Suche nach einer stationären Einrichtung – die Beschäftigten können sich mit allen Fragen und individuellen Anliegen rund um das Thema Pflege an den Dienstleister wenden und werden individuell beraten und unterstützt. „Dieser Service bietet den Kollegen/innen eine spürbare Entlastung und Hilfe in Problemsituationen und erspart den Ratsuchenden die langwierige Informationsbeschaffung bei Behörden, Beratungsstellen oder Pflegedienstleistern“, sagt Dr. Burdenski. „Das kommt natürlich auch dem Arbeitgeber zu Gute – also eine Win-win- Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber!

Für Dr. Wolfhart Burdenski ist dieser Service ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Bei diesem Thema denken wir in der Regel zunächst an die Kinderbetreuung, doch auch die Pflege von älteren Menschen wird in zunehmendem Maße ein Thema. Nicht jeder hat Kinder, aber jeder hat Eltern!“

Autorin: Esther Schäfer

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main, www.infraserv.com

Branche: Chemie

Ansprechpartner Dr. Wolfhart Burdenski, Leiter Human Resources, Telefon 069 30518031

Belegschaft

– 2.300 Mitarbeiter/innen

– 17,2 Prozent Frauen und 82,8 Prozent Männer

– 16,2 Prozent Frauen in Führungspositionen

Altersdurchschnitt: 42,6 Jahre

Über das Entstehen und die Idee dieses Beispieles

Die Wirtschaft in der Region FrankfurtRheinMain boomt, die Bevölkerung nimmt immer noch leicht zu, doch die Unternehmen stellen fest, dass sie die neuen Mitarbeiter, die sie benötigen, nicht bekommen.Um Unternehmen Anregungen zu geben, wie sie Beruf und Familie für ihre Mitarbeiter vereinbar gestalten können, hat das IHK-Forum Rhein-Main gemeinsam mit dem Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FrankfurtRheinMain 25 Unternehmen in der Region FrankfurtRheinMain besucht, die interessante Maßnahmen in ihren Betrieben umsetzen.

In 25 Artikeln beschreiben die Interviewer/innen Maßnahme und Unternehmen. Fotos aus den Unternehmen ergänzen die Darstellung. Damit möchten die Industrie- und Handelskammern der Region und der Arbeitskreis Beruf und Familie im Demografienetzwerk FRM einen Beitrag dafür leisten, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf den Menschen und Unternehmen leichter gelingt. So könnte die Erwerbstätigenquote von Frauen erhöht, mehr Frauen in Führungspositionen gebracht und für Väter Familienzeit gewonnen werden – und nicht zuletzt den Unternehmen erleichtert werden, ihre Fachkräfte zu finden und zu binden.

* Hinweis: Es handelt sich bei der Wiedergabe des Beitrages um ein wörtliches Zitat. Lediglich zu Zwecken der Lesbarkeit wurden  Formatierungen vorgenommen. Die Rechte des Beitrages liegen weiterhin beim Autor bzw. dem Demografienetzwerk. Der vollständige Download der Broschüre ist kostenlos möglich.

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Broschürenempfehlung: Fachkräfte sichern – Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Faktor im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Für kleine und mittlere Unternehmen kommen verschiedene Maßnahmen infrage, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. In dieser Broschüre werden die familienfreundlichen Maßnahmen, von der Unterstützung bei der Kinderbetreuung oder bei der Pflege von Angehörigen bis hin zur aktiven Gestaltung der familienbedingten Auszeit, ihren Kosten und Nutzen gegenübergestellt.

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