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Mensch, mach doch mal Pause! – Pausenzeiten nutzen

In der Pause den Familienservice anrufen (c) voltamax / pixabay.de

In der Pause den Familienservice anrufen (c) voltamax / pixabay.de

Pausenzeiten kennzeichnen sich meist durch 2 hervorstechende Eigenschaften: braucht man Pause, hat man keine Zeit. Hat man Pause, kann man nicht abschalten. Pausen sinnvoll als Energielieferanten zu nutzen und nicht als Zeitfresser besprachen vor kurzem UnternehmerInnen der Fachtagung „Ressourcenmanagement als Wettbewerbsfaktor – unternehmerischer Umgang mit Pausenzeiten“.

Pausenzeiten einhalten

Pausenzeiten sind erstmal fest im Arbeitszeitgesetz verankert. Als Unternehmer und Arbeitgeber sind Sie also verpflichtet in Ihrem Betrieb die Pausenzeiten einzuhalten und durchzuführen. Die Gestaltung von Pausenräumen und Pausenzeiten wirkte sich bei den 50 Teilnehmern der Konferenz durchaus positiv umsatzsteigernd aus. Pausen tragen zur Motivation Ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz bei. Das belegen auch Studien aus anderen Ländern. Gespräche und Informationen über leistungssteigernde Maßnahmen sind dort nicht nur ein Medientrend sondern bereits an der Tagesordnung. Wichtig und richtig ist es, dass Sie als Arbeitgeber nicht nur Maßnahmen zur Motivation der Mitarbeiter anbieten sondern diese auch ständig auf Herz und Nieren überprüfen. D. h. sind Sie verantwortlich dafür zu sorgen, dass sich Ihre Mitarbeiter nicht an die Maßnahmen gewöhnen oder diese nicht nutzen.

Pausenzeiten gemeinsam gestalten

Beispiele für Maßnahmen zur (individuellen) Pausengestaltung gibt es viele – nur welche ist die richtige? Und noch viel wichtiger: Wie nutze ich bereits vorhandene Ressourcen ohne das „Rad noch einmal neu zu erfinden“? Wir haben hier 2 Beispiele für Sie und Ihre Mitarbeiter zur aktiven Pausengestaltung gefunden:

Schnell wird klar, dass also auch Ihre Krankenkasse ein Ansprechpartner für Sie als Arbeitgeber bei der Pausengestaltung sein kann. Nun ist das Wort ‚aktiv‘ pausieren nicht zwingend an eine sportliche Einlage geknüpft. In vielen Unternehmen würde es schon Verbesserung bringen, wenn die Mitarbeiter aktiv in die Pause geschickt werden. Achtsamkeit und Aufmerksamkeit tragen nicht nur zur Erholung und Stärkung bei sondern vor allem dienen Sie der langfristigen Gesunderhaltung Ihrer Mitarbeiter und deren wertvoller Arbeitskraft. Pause bedeutet demzufolge auch mal aufstehen, unterbrechen, rausgehen, reingehen, essen, trinken und erzählen bzw. sich austauschen. Wer mag kann natürlich auch den Übungsleiter Pausensport in seinem Unternehmen ausbilden lassen.

Pausenraum ja oder nein?!

Wie und ob Sie den Pausenraum als Raum für Ihre Mitarbeiter gestalten müssen, finden Sie in der Verordnung zu Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR). Diese stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hier zur Verfügung. Kurz zusammengefasst bedarf es immer eines Pausenraums bzw. -bereichs unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten wenn Sicherheits- oder Gesundheitsgründe dies erfordern. Ist es also in Ihrem Betrieb staubig, feucht, schmutzig, kalt oder heiß bzw. sind keine Sitzmöglichkeiten vorhanden oder ständig Kunden- bzw. Besucherverkehr sind abgeschlossene Pausenbereiche Pflicht. Pausenräume müssen Sie auch dann haben, um während der Pausen keine arbeitsbedingten Störungen zu gewährleisten. Das Klingeln des Telefons im Büro würde die Pausenruhe Ihres Mitarbeiters empfindlich stören bzw. Ihn abhalten sich zu erholen.

Pausenraum gestalten

Wenn sich mehr als 10 Mitarbeiter (auch Zeitarbeitnehmer eingerechnet) in der Arbeitsstätte aufhalten ist ein Pausenraum ein muss. Mitarbeiter, die max. 6 Stunden am Tag arbeiten oder die überwiegend im Außendienst tätig sind, werden hierbei nicht berücksichtigt. Ein Pausenraum muss nicht immer aus vier Wänden bestehen sondern kann auch ein Bauwagen sein. Im Grunde sollten Ihre Mitarbeiter den von Ihnen vorgesehenen Raum gerne nutzen. Auch auf Baustellen muss es einen Pausenraum geben. Beobachten Sie am besten Ihre Mitarbeiter, ob und wie sie den Pausenraum oder den Rückzugsbereich nutzen. Natürlich wäre es ratsam Ihre Mitarbeiter bei der Gestaltung der Pausenräume miteinzubeziehen bzw. sie in regelmäßigen Abständen zu befragen, ob was zu verändern wäre.

Wir unterstützen Sie direkt vor Ort

Gern greifen wir Ihnen hier unter die Arme – ob 5 oder 500 Mitarbeiter spielt keine Rolle. Mailen Sie uns oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin oder teilen Sie uns Ihre Erfahrungen, Sorgen, Wünsche und Fragen zu diesem Thema mit. Wir bereiten diese Informationen gern auf – wie entscheiden Sie, ob im Workshop, im Rahmen einer Bedarfsanalyse in Form Mitarbeiterbefragung oder als Beste-Beispiele Frühstück – wir freuen uns auf Ihren Input.

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