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Praxiswerkstatt 6: Praktische Beispiele der Mitarbeiterbindung

Praktische Beispiele der Mitarbeiterbindung

Praktische Beispiele der Mitarbeiterbindung

Im sechsten und vorletzten Workshop sind wir sehr intensiv auf die Wünsche der TeilnehmerInnen vom letzten Jahr eingegangen. Mehr, mehr und noch mehr pr  aktische Beispiele der Mitarbeiterbindung wurden gewünscht. Eingeladen hatten wir zum 24.09.2018 ebenfalls zu einem Teilnehmer aus dem letzten Jahr in den Handelshof nach Riesa. Wir freuen uns sehr, dass Herr Berthold, als einer der Geschäftsführer, persönlich teilgenommen hat. Ebenso war als Vertreter und Leiter der Fachkräfteallianz im Landkreis Meißen, Herr Münch (Jobcenter), mit an Board.

Auf den sozialen Frieden achten

Die Mitarbeiterfamilie ist bunt, altersmäßig gefächert und in der Sozialisierung bzw. Lebenslage und -phase verschieden. Um diese bunte individuelle Vielfalt bei der Selbstverwirklichung im KMU zu unterstützen, stehen literarisch ganze 450 Mitarbeiterbindungsmaßnahmen zu Verfügung. Ob und wie sie diese im Unternehmen einsetzen wollen, hängt natürlich von der persönlichen Motivation der Unternehmensleitung, den Wünschen der Mitarbeiter und dem Budget bzw. den Umsetzungsmöglichkeiten ab. Von A wie Anreize schaffen bis Z wie Zusammenarbeit fördern, ist der Fundus riesig und als Unternehmen haben sie die Qual der Wahl. Raus aus Sicht der Mitarbeiter sind sie eigentlich nur, wenn sie gar nichts machen oder anbieten. Während sich natürlich alle intrinsisch motivierte Mitarbeiter wünschen, hilft es den ein oder anderen auch mal extrinsisch zu zeigen, wie sehr sie seine Arbeit schätzen. Wer allerdings nur mit der Gießkanne ein paar Tröpfchen in der Trockenzeit verteilt, anstatt den Rasensprenger dauerhaft anzustellen, hat schnell ein Problem. Auch, wenn die Benefits nur wenigen Gruppen im Unternehmen vorbehalten bleiben, ist das schlechte Betriebsklima vorprogrammiert. Für das gute Gefühl müssen sie, wie die TeilnehmerInnen im Workshop, einfach das Ohr an der Mitarbeitermasse halten, Gespräche führen und/oder Befragungen machen.

Wir bzw. ich im Landkreis Meißen

Gemeinsam den Landkreis als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben nach vorne bringen, ist ein Ziel der Fachkräfteallianz. Die Unternehmen leisten dazu einen wesentlichen Beitrag. Sie geben z. B. Arbeit und schaffen durch angemessene Entlohnung für ihre Mitarbeiter Freiräume, um Träume und Wünsche zu verwirklichen. Der Landkreis Meißen bietet hier mit seinem Leitbild eine gute Möglichkeit regional mit dem Unternehmensstandort anzudocken. Gekommen zum Workshop waren die TeilnehmerInnen, um vor allem über ihre schon im Unternehmen angebotenen Maßnahmen weitere Praktische Beispiele der Mitarbeiterbindung zu erfahren. Da mussten wir auch nicht in die Ferne schweifen oder besonders theoretisch werden, denn aus nun mehr 3 Jahren Workshops im Rahmen der Fachkräfteallianzen gibt es einen guten Fundus von gelungenen und nicht so gelungenen Beispielen. Natürlich war auch der Blick über den Tellerrand dabei. Entsprechend der vielfältigen Beispiele war auch das Feedback zum Workshop sehr gut. Viele TeilnehmerInnen konnten Ideen für ihr eigenes Unternehmen mitnehmen.

Fragen Qualifizierungsförderung (c) Marco Teschner
Fragen Qualifizierungsförderung (c) Marco Teschner

Vision und Mission

Das Konzept und der Input für die funktionierende Fachkräftesicherung ist mit dem sechsten Workshop fast komplett. Immer wieder wurde in den Workshops klar, dass den Unternehmensinhabern, der Unternehmensleitung und den Führungskräften eine Schlüsselrolle zukommt. Die Vision und die Mission zu gestalten, liegt genau bei diesen Menschen. Das Betriebsklima, die gelebten Werte sowie die Unternehmenskultur muss begeistern. Wer nichts an seinem Arbeitsplatz fühlt, nicht oder nicht mehr für seine Tätigkeit brennt, kann auch nur schwer bis gar nicht wieder motiviert werden. Leidenschaft, Hingabe und der Sinn im Tun sind wichtige Bausteine für echte emotionale Bindung ihres Mitarbeiters an das Unternehmen. Die Ansprache der unterschiedlichen Generationen muss passend erfolgen. Jede Generation hat ihre Schwächen und Stärken. So fühlen sich die Unternehmen mit den oft überzogenen Forderungen der Generation Z manchmal überfordert. Während Vertreter der Generation Y ein starkes Sicherheitsbedürfnis haben, oft stressgeplagt sind und angepasst wirken. Die Gewinnung und Bindung von glücklichen Azubis und Mitarbeitern hat für viele Unternehmen dennoch die höchste Priorität.

Keine Zeit ist immer

Alle, die da draußen unterwegs sind, haben eigentlich keine Zeit. Viele finden jedoch noch täglich genug Zeit ihren Mitmenschen zu sagen, dass sie keine Zeit haben. Auch in den Unternehmen ist das Tagesgeschäft oft der größte Zeitfresser. Damit keine Zeit ist immer, keine Dauerausrede wird, muss man sich einmal richtig Zeit nehmen, um Prozesse gut zu planen, einzuführen und umzusetzen.

 

Landessignet Land Sachsen (c) freistaat.sachsen.de Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

 

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