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Soziale Sicherung für Fachkräfte: Willkommen in der Mitarbeiterfamilie

Soziale Sicherung für Fachkräfte: Willkommen in der Mitarbeiterfamilie in Radebeul (c) familienfreund.de

Soziale Sicherung für Fachkräfte: Willkommen in der Mitarbeiterfamilie in Radebeul (c) familienfreund.de

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Die Soziale Sicherung für Fachkräfte ist ein Privileg in Deutschland. Kaum ein anderes Land verfügt über so vielfältige soziale Leistungen und Angebote. Vieles ist mittlerweile sogar mit einem Rechtsanspruch verbunden und unterlegt. Das erste Mal in 3 Jahren im Landkreis Meißen hatten wir uns am 3.06.2019 für einen Workshop in Radebeul entschieden. Einerseits ist Radebeul mit Arbeitgebern gerade zu überflutet. Anderseits liegt es von Riesa und Großenhain ausgesehen am anderen Ende des Landkreises. Radebeul grenzt an Coswig und auf der anderen Seite an Dresden. Einen lokalen Arbeitgeber in Coswig konnten wir trotz intensiver telefonischer Suche nicht für die Vermietung eines Raumes gewinnen. Das Familienzentrum im Herzen von Radebeul schien für unsere Praxiswerkstatt: ‚So unterstützt der Staat bei der Fachkräftesicherung: Staatliche Leistungen zur Lebensfreundlichkeit und der Nutzen für Mitarbeiterbindung und -gewinnung‘ perfekt geeignet. Immerhin ist das Familienzentrum Radebeul eines von vielen sozialen Angeboten und damit Dienstleister für Ihre Mitarbeiterfamilie.

Ein Team mit vielen Bedürfnissen

Den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen, ist ein wichtiger und notwendiger Teil unserer Arbeit. Dabei betrachten wir diesen immer im ganzen. Sei es als Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Senior oder in den verschiedenen Rollen als Mutter, Vater, Mitarbeiter, Pflegender. Es ist und bleibt der eine Mensch. Einen Blick ins Innere zu Werfen, hinter die Fassade, ins Private, ins Berufliche oder in die Freizeit verschafft uns immer einen guten Überblick. Oft fallen uns je nach Lebenslage die vielen unterschiedlichen Fragen, Wünsche und Bedürfnisse auf. An erster Stelle steht hier die wichtige Aufnahme der Gegebenheiten des Einzelnen. Ihre MitarbeiterInnen haben natürlich nicht nur Probleme sondern erleben täglich auch viel Gutes! Jeder trägt mit seinen individuellen Stärken, Schwächen und Kompetenzen (mal mehr, mal weniger) zum Unternehmenserfolg bei.

Die Mitarbeiterfamilie, wie wir sie liebevoll nennen, hat Ihre volle Aufmerksamkeit als Unternehmer verdient. Geht es einzelnen oder allen schlecht, sinkt der Unternehmenserfolg. Sind einige unzufrieden oder wechselwillig, reißen sie womöglich andere mit. Schwieriger ist es, ein gutes Betriebsklima nach außen so zu kommunizieren, dass es für potentielle Kandidaten erlebbar und so attraktiv wird, dass sie bei Ihnen anfangen! Dabei besteht natürlich immer die Gefahr, dass Sie für Menschen, die die soziale Hängematte am Arbeitsplatz suchen besonders attraktiv werden.

Gewinnen und Binden mit Selbstverständlichkeiten

An vieles in unserem (Arbeits-)Alltag haben wir uns gewöhnt. Vieles wird von Ihnen, als Arbeitgeber, sowohl vom Arbeitnehmer als auch von der Gesellschaft gefordert. Welcher Beschäftigte freut sich schon jeden Monat neu darüber, dass Sie seine Kranken- und Rentenversicherung hälftig mittragen? Wer dankt Ihnen am Gehaltstag für die vielen Benefits, die Sie als Arbeitgeber zur Mitarbeiterbindung anbieten? Aber mal Hand aufs Herz: Wer beschwert sich, wenn was gestrichen, geändert oder abgeschafft wird? Ein regelmäßiges Einkommen, der Kinderbetreuungszuschuss, eine Erholungsbeihilfe oder der Firmenwagen sind ebenso, wie das Licht, welches wir erwarten, wenn wir den Lichtschalter betätigen, reine Gewöhnungssache. Wir meckern jedoch, wenn der Strom ausfällt und wir im Dunkeln stehen. Strom ist für uns zum Hygienefaktor geworden. Eben diese Hygienefaktoren tragen selbst in großer positiver Fülle nicht zur Zufriedenheit bei.

Aber was wären Sie im Wettbewerb um passende Fachkräfte eingeschränkt, wenn Sie Ihre Arbeitgeberattraktivität nicht mit Benefits hervorheben könnten?

Soziale Sicherung für Fachkräfte

Das könnte nämlich in den nächsten Jahren auf Sie zukommen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt schon im Finanzministerium vor. Die Abschaffung aller Zusatzleistungen droht demnach, weil natürlich die Einzahlung in die Sozialversicherung durch die vielen Lohnnebenleistungen weiter sinken. Trotzdem unterstützt der Sozialstaat selbst und bietet zahlreiche attraktive Leistungen zur Fachkräftesicherung für Sie, als Arbeitgeber, und Ihre Beschäftigte an. Bereits im letzten Jahr haben wir bei der SEEG in Meißen zu diesem Thema Arbeitgeber sensibilisiert. Im Vergleich zu damals gab es diesmal deutlich weniger TeilnehmerInnen. Trotzdem oder gerade deswegen war ein intensiver Workshop möglich. Soziale Sicherung für Fachkräfte ist ein Knackpunkt. Als Arbeitgeber wissen Sie zwar, was vom Lohn abgeht bzw. die Lohnkosten ausmacht. Darüber hinaus gibt es aber noch vieles mehr, was Sie strategisch zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung nutzen können.

Integration in die Mitarbeiterfamilie

Um den richtigen Kandidaten für eine offene Stelle zu finden, muss heute oft eine Extrameile gegangen werden. Staatliche Angebote, wie der Eingliederungszuschuss, Programme, wie Job to Job oder die umfangreichen Instrumente zur Qualifizierung und Förderung beruflicher Weiterbildung tragen zu Bindung und Gewinnung bei. Hier schätzen die UnternehmerInnen, nicht nur im Landkreis Meißen, wenn es so wenig wie möglich bürokratisch zu geht. Förderungen für den Ausgleich von Minderleistungen oder Coaches, die Mitarbeiter mit multiplen Vermittlungshemmnissen bei der Integration in die Mitarbeiterfamilie unterstützen, werden geschätzt. Nachholbedarf gibt es bei der Nutzung der Leistungen aus dem betrieblichen Gesundheitsmanagements. Wer durch ‚Betriebsärzte‘ Impfungen für die Crew anbietet, muss darauf achten, dass diese ihre Kartenlesegeräte mitbringen. Abrechnungsprobleme sind sonst womöglich vorprogrammiert und sie könnten als Unternehmer auf den Kosten sitzen bleiben. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist jedoch ein echtes plus für die Erhaltung der Arbeitskraft und bildet einen guten Rahmen für die Prävention bzw. Versorgung Ihrer MitarbeiterInnen.

Migration in die Mitarbeiterfamilie

Die richtige Zielgruppe zu finden und binden, erfordert von Ihnen, als UnternehmerIn, umzudenken und sich für neue Wege zu öffnen. Mit der Zeit gehen, heißt auch Migration in die Mitarbeiterfamilie zu zu lassen. Es fällt in vielen Branchen, wie z. B. der Gastronomie auch lokal schon auf, wenn der immense Bedarf zur Erbringung von Servicedienstleistungen nur noch durch Menschen mit anderen Sprachen oder Dialekten gedeckt werden kann. Gerade in Grenzregionen können, Sie als Arbeitgeber, bei der Gewinnung von Arbeitnehmern mit Stellenanzeigen im Nachbarland punkten. Schon im letzten Jahr hatten wir im Workshop TeilnehmerInnen, die sich für die europaweite Gewinnung geöffnet haben. Wollen Sie generell ArbeitnehmerInnen aus anderen Bundesländern oder darüber hinaus gewinnen, achten Sie darauf, sich und Ihr Unternehmen lokal auf Ihrer Webseite zu verorten. Es ist durchaus attraktiv, wenn die BewerberInnen erfahren, was es im Umfeld des zukünftigen Arbeitsplatzes und -ortes alles zu Erleben gilt. Oft gelingt mit etwas Geschick auch die Gewinnung der direkten Familienangehörigen, die sich so leichter für einen Wohnortwechsel begeistern lassen.

Ausblick

Am 24.06.2019 treffen wir uns zum Workshop 5: So nutzen Sie das Internet für die Fachkräftesicherung. Anmeldungen für Arbeitgeber aus dem Landkreis Meißen sind noch kostenfrei möglich. Für Rückfragen zur Teilnahme erreichen Sie uns unter 0341 35540812.

Landessignet Land Sachsen (c) freistaat.sachsen.de

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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1 Kommentar zu “Soziale Sicherung für Fachkräfte: Willkommen in der Mitarbeiterfamilie”

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