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Was wir uns alles so antrainiert haben. Wider das Begründen!

Tagungsmappe (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Gegen Stress hilft gute Organisation und Humor (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Geht es ihnen auch so, dass sie in ihrem Alltag stets und ständig alles begründen? Rechtfertigen sie sich ständig oder erklären alle ihre Entscheidungen? Haben sie ein schlechtes Gewissen, wenn sie das nicht tun oder machen sie das aus der Angst, dass man sie nicht oder nur schlecht versteht?

Tröstlich scheint in diesem Moment der Gedanke, dass sie nicht der oder die einzige sind. Im Kollektiv ist man nicht allzu einsam und empfindet viele Sachen längst als nicht so schlimm. Die anderen machen es ja genauso oder? Und schon wieder eine Rechtfertigung bzw. Begründung.

Wäre es nicht einfacher im Alltag nicht alles zu erklären und zu begründen?

Bei der Redaktionsarbeit der familienfreund KG finden sich immer wieder interessante Denkanstöße. Das inspiriert uns und dafür möchten wir uns stellvertretend mal bei Thomas Scholz bedanken.

In einem Artikel aus 2010 mit dem Titel „Begründe nichts“ schreibt er über die Angewohnheit, das wir alles begründen. Stets und ständig rechtfertigen wir uns für irgendetwas und irgendjemanden. Wir begründen, suchen nach Effektivität und Bestätigung. Und er fordert uns auf, doch einfach mal einen oder zwei Tage ohne diesen antrainierten Reflex auszukommen. Wir meinen ja, das geht nicht – aber einen Versuch ist es wert.

Und dieser Beitrag ist ein Anfang, denn.

Angeregt wurde Thomas Scholz, gebürtiger Hallenser, im Übrigen durch den Philisophen Odo Marquardt und dessen These zur Tribunalisierung der Lebenswirklichkeit . Hierzu ist auch Aufstand des Individuums von Reinhard K. Sprenger, bestellbar bei Amazon oder Buchhandlung Grallert (buy local), lesenswert.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

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