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Die Arbeitgeberattraktivität deutscher Krankenhäuser für Ärzte

Welche Maßnahmen ergreifen deutsche Krankenhäuser um ihre Mitarbeiterattraktivität zu erhöhen und die Anzahl freier Arztstellen zu minimieren? (c) aerzteblatt.de

Die Anforderungen der Mitarbeiter  an ihren Arbeitgeber ändern sich, der Fachkräftemangel verstärkt sich – diese Tatsachen drängen auch deutsche Krankenhäuser sich mit ihrer Arbeitgeberattraktivität auseinanderzusetzen. Hilfreiche Ergebnisse, wie Ärzte und medizinisches Personal die Anziehungskraft ihres Arbeitgebers bewerten, lieferte eine Studie, die Sie am Ende des Beitrages kostenfrei herunterladen können. Neben bereits eingestellten Beschäftigten ging es aber auch um die Erwartungen und Ansprüche des Nachwuchses an die leitenden Mediziner und umgekehrt.

Durch die Studie befragte Führungskräfte gaben an, dass der ärztliche Fachkräftemangel noch relativ geringe Auswirkungen hat, aber die Knappheit an motivierten und gut ausgebildeten Fachkräften zunimmt. Bedarf an Personal wird nach Aussage der leitenden Ärzte vor allem bei Assistenzärzten gesehen. Um die bereits teilweise bestehende Fachkräftelücke zu schließen, werden, wie auf der unten befindlichen Grafik ersichtlich, fachliche Weiterbildung, Nachwuchsförderung und Angebote zur Work-Life-Integration als geeignete Maßnahmen angesehen.

Teamklima bestimmt Arbeitgeberattraktivität deutscher Krankenhäuser

Mediziner aller Hierarchieebenen schätzen die Attraktivität ihres Arbeitgebers als durchschnittlich, aber mit deutlichem Verbesserungspotential ein. Chefärzte und leitende Oberärzte tragen, nach eigener Aussage, maßgeblich zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität der Klinik bzw. Abteilung bei. Dies erfolgt durch Förderung und Weiterbildung. Als wichtigster Erfolgsfaktor, um die Anziehungs- und Bindungskraft des Arbeitgebers zu stärken, wird von allen Hierarchieebenen und Alterstufen das Team- und Arbeitsklima angesehen. An zweiter Stelle der Einflussmöglichkeiten werden die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten gesehen.

Wie auch aus anderen, älteren oder neueren Studien bekannt, gab auch in der Befragung zur „Arbeitgeberattraktivität deutsche Krankenhäuser“ der medizinische Nachwuchs an, sich nicht mehr ausschließlich nach dem Gehalt zu richten. Flexible Arbeitszeiten und eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielen eine stetig zunehmende Rolle.

Welche Maßnahmen ergreifen deutsche Krankenhäuser um ihre Mitarbeiterattraktivität zu erhöhen und die Anzahl freier Arztstellen zu minimieren? (c) aerzteblatt.de

Was erwarten leitende Ärzte vom Nachwuchs?

Befragte leitende Ärzte schätzen den ärztlichen Nachwuchs als stark in der Kommunikation, aber mit Schwächen in der Eigeninitiative und der Selbstständigkeit ein. Die Erwartungshaltung zielt auf ein starkes Engagement und große Eigeninitiative. Von den Führungskräften und Vorgesetzten erwarten die ärztlichen Mitarbeiter eine gute Unterstützung und Förderung. Darüber hinaus aber auch Rückhalt, Verständnis und Loyalität.

Ergebnisse und Downloadmöglichkeit

Die Ergebnisse der 577 befragten ärztlichen Mitarbeiter und Führungskräfte zeigt, dass sich der Austausch zwischen Hierarchieebenen und Generationen verstärken muss, da unterschiedliche Prioritäten gesetzt werden. Wie in anderen Mitarbeiterbefragungen auch, wurden Führungskräfte als starker Hebel bei der Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität identifiziert. Zu den wichtigen Attraktivitätsfaktoren Teamklima, Weiterbildung und Arbeitszeitgestaltung können sie am meisten beitragen.

✅ Ja, ich möchte die Studie: Arbeitgeberattraktivität von Krankenhäusern kostenfrei zugesandt bekommen.

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3 Kommentare zu “Die Arbeitgeberattraktivität deutscher Krankenhäuser für Ärzte”

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