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DGFP-Studie zum Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Familie | Mutter, Vater und Kind (c) Skitterphoto / pixabay.de

Familie | Mutter, Vater und Kind (c) Skitterphoto / pixabay.de

Immer mehr Unternehmen arbeiten gezielt daran, Mitarbeitern einen schnellen und problemlosen Wiedereinstieg nach der Elternzeit zu ermöglichen. Alle in der DGFP-Studie zum Wiedereinstieg befragten Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit Elternzeitrückkehrern gesammelt haben, bieten Maßnahmen an, die den Wiedereinstieg erleichtern sollen. Auch wenn es hinsichtlich der Prozessystematik und der Frühzeitigkeit der Planung noch Optimierungsfelder gibt, fällt das Gesamtbild eindeutig positiv aus.

Immerhin 99 Prozent der befragten Unternehmen nutzen ihre flexible Arbeitszeitmodelle, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. In mehr als jedem siebten Unternehmen werden die beruflichen Perspektiven der Mitarbeiter vor und während der Elternzeit geklärt, und mit einer flexiblen Arbeitsorganisation schaffen fast sieben von zehn Unternehmen die organisationalen Voraussetzungen für den Wiedereinstieg der bei ihnen beschäftigten Mütter und Väter. 62 Prozent der befragten Unternehmen integrieren ihre Eltern in die Mitarbeiterkommunikation ihrer Häuser. Mehr als jedes zweite Unternehmen arbeitet bereits mit Einarbeitungsprogrammen für Elternzeitler oder bietet Unterstützung bei der Kinderbetreuung an.

Insgesamt gibt es eine anhaltend positive Tendenz: Seit 2007 hat sich die Anzahl der Unternehmen, die diese Maßnahmen nutzen, um 10 bis 15 Prozent vergrößert; viele Unternehmen können sich die Ergänzung ihres Maßnahmenportfolios vorstellen.

Das ist nicht unbegründet, denn fast alle Unternehmen machen mit Ihren Bindungsmaßnahmen für Rückkehrer aus der Elternzeit gute Erfahrungen: In 96 Prozent der Unternehmen tragen die flexiblen Arbeitszeiten positiv zu einem erfolgreichen Wiedereinstieg bei. Auch die Unterstützung der Kinderbetreuung (80 Prozent) und eine flexible Arbeitsorganisation (76 Prozent) hält die Mehrheit für besonders geeignet, um einen erfolgreichen Wiedereinstieg zu unterstützen. Die greifbaren Effekte dieser Maßnahmen sind ermutigend: Fast alle (94 Prozent) der befragten Personalmanager haben positive Effekte bei Elternzeitrückkehrern festgestellt: 77 Prozent berichten von einer erhöhten Loyalität und 73 Prozent von einer erhöhten Motivation der Rückkehrer.

Dass die Bewältigung der Rückkehr in der Praxis oft eine Herausforderung für den Personaleinsatz ist, verschweigen die befragten Personalmanager nicht: Es gilt, mit Hilfe der oben erwähnten Maßnahmen geeignete Stellen und Arbeitsarrangements zu finden, die der reduzierten zeitlichen Flexibilität der Eltern und deren Teilzeitwünschen entgegenkommen. Von Problemen mit den Arbeitsarrangements berichten bezogen auf reduzierte zeitliche Flexibilität 66 Prozent, bezogen auf die Teilzeitwünsche 54 Prozent der befragten Unternehmen.

Was brauchen die Unternehmen, um mit diesen Herausforderungen umzugehen?

Unterstützung wünschen sie sich vor allem in Form von Best Practice Beispielen, Leitfäden für den Wiedereinstieg und einfache Klärungen der Rechtslagen. Gern hilft Ihnen unser Familienservice bei der Kontaktaufnahem mit der lokalen Geschäftsstellen der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V.. Dort werden zur Zeit Maßnahmenbündel aus Expertenworkshops, Leitfäden, Dokumentensammlungen und Veranstaltungen erarbeitet, um den Wünschen der Unternehmen nachzukommen.

Die Befragung hat die DGFP in Kooperation mit dem Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt. 129 Personalmanager haben sich an der Befragung beteiligt.

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