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Bachelor-Studiengänge für Erzieher kommen

Studenten lernen eigenständig im Selbststudium (c) 27707 / pixabay.de

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An den Hochschulen hat sich viel verändert. Auch Berufe, die man sonst im Rahmen einer Ausbildung erlernen konnte, kommen nun als Studiengang. In Kürze können Schulabgänger nun die neuen Bachelor-Studiengänge für ErzieherInnen an den Fachhochschulen in Hildesheim und Emden belegen.  Die ersten Studiengänge für Erzieher sind bereits Realität. 

Bei der Elementarerziehung ändert sich viel

In den Bundesländern brodelt es. Das neue Bild vom Kind manifestiert sich in der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern. Die vorschulischen Bildungseinrichtungen befinden sich im Umbruch. Das Land Niedersachsen bietet neue Bachelor-Studiengänge für Erzieher und vernetzt somit Forscher, Erzieher und Eltern landesweit im Netzwerk „Bildung und Erziehung im Kindesalter“. Elementarerziehung genießt hier eine große Wertschätzung. Bildungspolitisch ist es aber immer noch ein Novum, dass der Blick ganz weit nach vorn, sozusagen an den Anfang gerichtet ist. Die Studierenden sehen es als Signal, dass die Politik verstanden hat und für die ganz kleinen die besten Pädagogen gebraucht werden.

Auf die ersten Jahre kommt es an

Im Grunde rückt die frühkindliche Bildung und Betreuung nun zu recht in den Focus der Forschung und praktischen Arbeit. Die Forschungen haben den Grundstein für die Erkenntnis gelegt. Theorie und Praxis gewinnbringend zu verknüpfen, wird der nächste Schritt sein. Fehler, welche in den ersten Jahren in der Erziehung und Bildung passieren, können später nicht weg gemacht werden. Das Entwicklungspotenzial neugeborener Kinder ist riesengroß. Es wartet nur darauf angeregt, gefördert, gefordert und genutzt zu werden. Kinder brauchen Zeit, Zuwendung und eine kinderfreudliche bildungsanregende Umgebung. Sie lernen mit allen Sinnen und wollen Erfahrungen machen.

Neue Institute gründen sich

Auch in Hannover und Onabrück vernetzen ich die Hochschulen bereits mit den Bildungseinrichtungen. Anstoß hierzu gab das Bundesprogramm „lernende Region“. so soll erreicht werden, dass die vielen schon vorhandenen Forschungsergebnisse endlich umgesetzt werden können. Denn eine Kindertagesstätte „ist ein Bildungsinstitut. Da geht es nicht darum, nur irgendwelche Dinge auszuschneiden“. Die Erzieher müssen auch zusehen, wie sie die Erkenntnisse aus er Wissenschaft in ihre tägliche Arbeit integrieren können. An der Universität in Osnabrück entsteht in Kürze das „niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung“. Der Antrag wurde im Dezember eingereicht und erste Gelder wurden schon bewilligt, so dass das Institut Anfang 2008 voraussichtlich seine Arbeit aufnehmen kann. Hauptaufgabengebiete des Instituts werden die Grundlagenforschung, die Aus- und Weiterbildung der Erzieher und die Fortbildung von Eltern sein.

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