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Der Nährstoffbedarf – Ein Begriff mit vielen Facetten

Nährstoffbedarf - Was ist in unserem Essen? (c) pixabay.de / patricialacolla

Nährstoffbedarf - Was ist in unserem Essen? (c) pixabay.de / patricialacolla

Der menschliche Organismus ist höchst komplex: Prozesse, Abläufe und Strukturen, die zusammenarbeiten und nur so optimal funktionieren können. Ohne den Nährstoffbedarf zu decken, minimiert sich die Leistungsfähigkeit und wichtige Prozesse bleiben aus. Der Antriebsstoff für unseren Organismus sind Nährstoffe. Die Hauptnährstoffe, welche der Mensch über die Nahrung aufnimmt, sind Proteine, Fette und Kohlenhydrate. Sie sind reich an Kalorien, welche zu Energie verstoffwechselt werden. Zudem muss der Körper täglich mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Wasser und Ballaststoffen versorgt werden. Diese Stoffe sind frei von Kalorien, tragen aber dennoch maßgeblich zu allen körperlichen Funktionen bei.

Individuelle Anpassung

Wie hoch der genau auf Sie zugeschnitten Nährstoffbedarf ist, kann durch Fragebögen oder Online-Rechner ermittelt werden. Hierbei ist es enorm wichtig, dass Krankheiten, besondere körperliche Zustände oder Einflüsse berücksichtig werden.
Der Nährstoffbedarf kann sich beispielsweise bei Schwangeren, Stillenden oder Leistungssportlern stark von dem durchschnittlichen Bedarf unterschieden. Hierbei ist zu beachten, dass der Körper in diesen Situationen starken Belastungen ausgesetzt ist.
Zudem kann sich der Nährstoffbedarf im Laufe des Lebens ändern. So sollte der Zinkgehalt der Nahrungsmittel im Alter erhöht werden. In vielen Fällen kann ein Zinkmangel zum Ermüden des Geruchssinns beitragen, was eine Appetitlosigkeit mit sich bringen kann. Stockten Sie die Zinkaufnahme wieder auf, kehrt der Geruchssinn meist wieder zurück.

Gesund aus der Natur oder kompakt in der Tablette?

Um die Zufuhr an Nährstoffen abzudecken, sollten Sie Ihre Ernährung optimieren. Suchen Sie sich Gemüse und Obst sowie weitere Nahrungsmittel, die Ihren Bedarf optimal abdecken. Doch nicht immer ist es möglich, den Nährstoffbedarf im Alltag durch die Ernährung zu decken. Viele Menschen greifen da auf künstliche, also synthetisch hergestellte, Vitamine zurück.
Dies ist vollkommen akzeptabel. Die im Labor hergestellten Vitamine und Nährstoffe entsprechen der gleichen Qualität wie herkömmliche Bestandteile aus der Nahrung. Sie sind in komplett identischen Strukturen aufgebaut, sodass sie vom Körper optimal verarbeitet werden können.

Zu beachten ist allerdings, dass künstlich hergestellte Nährstoffe meist deutlich höher konzentriert sind. Sie sollten daher die genauen Einnahmeempfehlungen nicht überschreiten. Zwar kann es nicht zu einer Überdosierung kommen, doch es entstehen Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Nährstoffen.

Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen?

Unter einer Wechselwirkung wird die gegenseitige Behinderung von einzelnen Bestandteilen verstanden. So kann eine zu hohe Kalziumzufuhr die Aufnahme von Eisen im Körper deutlich einschränken. Trotz ausreichender Versorgung des Körpers mit Eisen nimmt dieser kaum die empfohlene Menge auf. Hält dieser Zustand dauerhaft an, kann es zu Mangelerscheinungen kommen, welche Sie gesundheitlich spüren.

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